Low Carb Kürbissuppe

Fitness Kürbissuppe

Zum Herbst und speziell zum Oktober passt natürlich Kürbis ideal. In den Supermärkten kommt man daran fast nicht mehr vorbei und daher habe ich nun auch zugeschlagen. 😉 Besonders lecker schmeckt Kürbis in einer wärmenden, würzigen Suppe. Das perfekte Fitnessfood bei nasskaltem Wetter mit folgenden

Zutaten (4 Portionen) : Weiterlesen

Grill-Spieße mit Dips

Sommerzeit = Grillzeit 🙂

Und da sind Grill-Spieße ideal, um leckere Zutaten zu kombinieren.
Aber auch wenn das Wetter mal nicht so mitspielt, könnt ihr leckere Spieße einfach im Ofen zubereiten. Dabei habe ich heute sowohl vegetarische (bzw. vegane) Spieße wie auch gemischte Gemüse-Fleisch-Spieße zubereitet.

Zutaten für die Spieße:

  • 400 g Hähnchen
  • 200 g Champignons
  • 1 Zucchini
  • 1 Paprika

Zutaten für die Dips:

Guacamole

  • 1 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Salz

Chili Gazpacho

  • 2 Tomaten
  • 1 Chilischote

Zubereitung:

Das Hähnchenfleisch sowie das Gemüse in kleine gleichmäßige Stücke schneiden und dann nach Belieben „aufspießen.“ 😉 Entweder nur als Gemüse-Spieß aus Champignons, Zucchini und Paprika oder auch mit Fleisch. (Selbstverständlich könnt ihr auch anderes Gemüse verwenden. Vegetarier könnten außerdem noch Feta-Käse und Veganer alternativ Tofu verwenden. Je nachdem, worauf ihr Appetit habt und was ihr vertragt.) Die Spieße dann bei etwa 180° für 20-30 min in den Ofen geben.

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In der Zwischenzeit können die Dips zubereitet werden. Für die Guacamole einfach die Avocado mit einer Knoblauchzehe pürieren und etwas salzen. Und für das Chili Gazpacho die Tomaten mit einer Chilischote pürieren. Aber Achtung! Dieser Dip ist wirklich scharf. Wer es nicht ganz so scharf mag, sollte keine ganze Chilischote verwenden oder nur ein paar Chiliflocken bzw. Chilipulver.

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Wenn ihr euch alle Zutaten teilen würdet, dann wären es folgende
Nährwerte pro Person:

ca. 440 Kcal
17 g Fett
17 g KH
56 g Eiweiß

Durch das Gemüse und das magere Hähnchenfleisch sind die Spieße ein ideales Fitnessfood voller Vitamine und Proteine. Dazu sind die Dips eine ideale Ergänzung, sowohl geschmacklich wie auch gesundheitlich. Denn Avocados stecken voller Vitalstoffe, Knoblauch wirkt antibakteriell, Tomaten sind ein wahrer Zellschutz und Chili heizt unserem Stoffwechsel ein. Alles in allem ist es eine super gesunde Lowcarb Mahlzeit!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Grill-Fest oder einen entspanntes, leckeres Essen zu Hause. 🙂

Pikanter Zucchini Hackfleisch Auflauf

Es ist mal wieder Zeit für einen leckeren, herzhaft-würzigen Auflauf voller Proteine.
Und zwar heute mit Hackfleisch und Zucchini.

Zutaten für 3 Personen:

  • 500 g Hackfleisch
  • 3 Zucchini
  • 1-2 Zwiebeln
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 50 g Käse
  • Chili nach Bedarf

Zuallerst habe ich die Zwiebeln und Zucchini klein geschnitten und dann die Zwiebeln mit etwas Öl angebraten. Nach wenigen Minuten habe ich das Hackfleisch hinzugefügt und unter mehrmaligen Wenden bei mittlerer Hitze durchgebraten und dabei noch eine ordentliche Portion Chiliflocken hinzugefügt. (Wie bereits erwähnt, liebe ich es scharf und Chili heizt auch dem Stoffwechsel ordentlich ein, allerdings ist es kein Muss.)
Dann habe ich die passierten Tomaten hinzugefügt und alles kurz köcheln lassen.

IMG_5087Dann kam die Zucchini hinzu:

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sowie noch ein bisschen mehr Chili. 😉

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und schließlich habe ich den Käse rüber gestreut und alles für ca. 30-40 min bei 180° im Ofen überbacken, bis der Käse schön zerlaufen war:

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Nährwerte pro Portion:

480 Kalorien
29 g Fett
13 g KH
39 g Eiweiß

Eine wirklich leckere Low Carb Protein-Bombe und somit ein ideales Fitnessfood.

Schüttel-Pizza (Low Carb)

Pizza-Time!
Und das heutige Motto könnte lauten „Pizza für faule Sportler“ 😉

Aber wie passt das nur zusammen?!

Ganz einfach … mit einer Schüttelpizza.

Denn diese Pizza strotzt als Fitnessfood vor Proteinen und ist im Nu zubereitet und daher ideal für alle, die sich gesund ernähren, aber nicht viel Zeit mit der Zubereitung verbringen möchten. Denn wie der Name schon sagt, müssen nur alle Zutaten geschüttelt bzw. verrührt werden.

schp1In diesem Fall:

  • 1,5 Becher Hüttenkäse (300 g)
  • 1/2 Packung geriebener Käse (120 g)
  • 1 Packung Putenbrust (100g)
  • 4 Eier
  • 1 gelbe Paprika
  • getrocknete Tomaten (100 g)
  • 1 Zwiebel
  • gemahlene Mandeln (30g)
  • Salz, Pfeffer, Basilikum, Chiliflocken

 

Das Gemüse und die Putenbrust einfach klein schneiden und mit den restlichen Zutaten vermengen.

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Und anschließend mit Salz, Pfeffer, Basilikum und (wer mag) mit ein wenig oder auch viel 😉 Chili würzen. schp7

Die Masse auf einem Backblech gleichmäßig verteilen und bei 200° für 30-40 min im Ofen backen. schpc

Und wer mag kann die Pizza noch mit etwas Salat kombinieren:

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Diese Pizza ist nicht nur mega lecker, sondern auch eine wahre Eiweiß-Bombe und perfekt für alle, die sich Low Carb ernähren. Somit kann diese Pizza theoretisch täglich genossen werden und nicht nur am Cheat-Day. Bei mir kommt sie definitiv öfter auf den Tisch! 🙂

Nährwerte gesamte Pizza:
– 1650 Kalorien
– 105 g Fett
– 35 g KH
– 138 g Eiweiß

Diese Pizza habe ich mir geteilt, es können aber auch mehrere Personen davon essen… wenn man bereit ist, mehr abzugeben. 😉

Süßkartoffel mit Guacamole

Da ich über Ostern weggefahren war und meine Vorräte, bis auf eine Süßkartoffel und eine Avocado, aufgebraucht waren, war ich umso glücklicher, als ich bei reckenundschmecken ein Rezept mit diesen beiden Zutaten gefunden habe. 🙂
Süßkartoffel wollte ich wirklich schon ewig mal ausprobieren und dies ist nun die Premiere!

Anders als der Name vermuten lässt, sind Süßkartoffeln keine Kartoffeln. Sie gelten sogar als nährstoffreichstes Gemüse*, denn sie sind prall gefüllt mit Nähr- und Vitalstoffen. Dazu lassen sich Süßkartoffeln in unzähligen Varianten zubereiten – ob roh oder gekocht, ob gegrillt, als Pommes oder halt als Ofenkartoffel. Und lecker sollen sie auch sein… aber dazu später. 😉

Jetzt kommen erst noch 10 Fakten, warum Süßkartoffeln ein absolutes Fitnessfood sind:

1. Süßkartoffeln enthalten Antioxidantien

Süßkartoffeln sind ungewöhnlich reich an Antioxidantien. Sie wirken im Körper vorbeugend gegen Entzündungen und damit auch gegen Probleme, die auf Entzündungen zurück zu führen sind, wie z. B. Asthma, Arthritis und Gicht.

2. Süßkartoffeln stecken voller Vitalstoffe

Süßkartoffeln sind eine gute Quelle für Mineralstoffe und Vitamine. In der Knolle sind Mangan, Folat, Kupfer und Eisen reichlich enthalten sowie die Vitamine C, B2, B6 und E sowie Biotin (Vitamin H).

3. Süßkartoffeln regulieren den Blutzuckerspiegel

Süßkartoffeln sind ideal für Menschen, die Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben. Denn sie können den Blutzuckerspiegel regulieren und auf diese Weise der Entstehung einer Insulinresistenz vorbeugen.

4. Süßkartoffeln sind ballaststoffreich

Ganz besonders ballaststoffreich sind Süßkartoffeln, wenn sie mit der Pelle gegessen werden. Süßkartoffeln fördern somit eine gesunde Verdauung.

5. Süßkartoffeln für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch

Süßkartoffeln enthalten viel Folat (natürliche Folsäure), welches für die gesunde Entwicklung von Embryozellen und Embryonalgewebe unverzichtbar ist.

6. Süßkartoffeln mobilisieren die Abwehrkraft

Die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe in der Süßkartoffel stärken u.a. das Immunsystem.

7. Süßkartoffeln schützen das Herz

Das in den Süßkartoffeln enthaltene Kalium ist hilfreich bei der Vermeidung von Herzerkrankungen. Kalium sorgt außerdem für eine gesunde Regulierung des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushaltes des Körpers. Auf diese Weise wird der Blutdruck stabilisiert und die Herzfunktionen werden reguliert.

8. Süßkartoffeln lindern Krämpfe und stärken die Muskulatur

Süßkartoffeln sind auch zur Linderung von Muskelkrämpfen zu empfehlen. Kaliummangel ist – gemeinsam mit Magnesiummangel – einer der Hauptgründe für Krämpfe und Muskelverletzungen. Somit sind Süßkartoffeln ideal für Sportler!

9. Süßkartoffeln sind Stresskiller

Süßkartoffeln sind ziemlich hilfreich, wenn Sie stressbezogene Symptome behandeln wollen. Unser Körper neigt dazu, große Mengen an Kalium und anderer sehr wichtiger Mineralstoffe aufzubrauchen, wenn er unter Stress steht. Süßkartoffeln füllen diese Körpervorräte wieder mit aktiven und bioverfügbaren Anti-Stress-Mineralstoffen auf, so dass der Organismus in der nächsten Stress-Situation wieder aus dem Vollen schöpfen und jedes Problem gelassen angehen kann.

10. Süßkartoffeln als Rohkost

Im Gegensatz zu „normalen“ Kartoffeln lassen sich Süßkartoffeln sehr gut roh essen.

 

So nun aber genug Fakten! 😉 Jetzt geht es weiter mit dem Rezept:zutaten.süßkartoffel

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel (ca. 200g)
  • 1/2 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Limette
  • 1 Chilischote 
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz


Zubereitung:

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Zuerst habe ich die Süßkartoffel gewaschen und trocken getupft. Dann habe ich die Süßkartoffel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer eingerieben und mit einer Gabel mehrmals hinein gestochen. Anschließend habe ich die Süßkartoffel in Alufolie gewickelt und bei 200° im vorgeheizten Ofen für ca. 45 min gebacken.

In der Zwischenzeit habe ich die Avocado, mit dem Saft einer halben Limette und der kleine geschnittenen Knoblauchzehe püriert, bis eine leckere Guacamole entstand. Zuletzt habe ich die Chilischote zerkleinert und die Chilikörner über die fertige Ofen-Süßkartoffel mit Guacomole gestreut. Allerdings sollte man hier vorsichtig dosieren. Ich liebe allerdings scharfes Essen und bin die Schärfe mittlerweile gewohnt. 😉

Und das Ergebnis: suesskartoffel mit avocadoMega-Lecker! 🙂

Ohne zu übertreiben hätte ich nicht erwartet, dass Süßkartoffel so gut schmeckt! Sie hat süß und saftig geschmeckt und die Kombination mit der würzig-scharfen Guacamole war perfekt! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an reckenundschmecken für diese leckere Reste-Verwertung. 😉

 

*Das CSPI Center for Science in the Public Interest (1) benannte die Süßkartoffel als das nährstoffreichste Gemüse überhaupt. Die Süßkartoffel erhielt bei der Bewertung durch das CSPI 184 Punkte für ihren ausgewogenen Nähr- und Vitalstoffreichtum. Damit führt die Süßkartoffel die Liste der gesündesten Gemüse mit deutlichem Abstand an. So erhielt das zweitgesündeste Gemüse (Kartoffel) nur 83 Punkte.

Shirataki Bolognese mit Bärlauch

Wenn ihr denkt, dass bei einer Fitness-orientierten Ernährung leckere Pasta-Gerichte Tabu sind, dann täuscht ihr euch (zum Glück) gewaltig! 😉
Denn mit Shirataki könnt ihr tolle Nudelgerichte zaubern und diese ohne Reue verputzen! 🙂
Shirataki sind traditionelle japanische Nudeln, die aus dem Mehl der Konjakwurzel hergestellt werden. Sie haben keine rasch verwertbaren Kohlenhydrate und sind glutenfrei. Dadurch eignen sie sich perfekt für eine Lowcarb-Ernährung. Zudem enthalten sie fast keine Kalorien (5 kcal/100g), aber dafür wertvolle Ballaststoffe.

Nachdem ich die Fitness-Nudeln bereits mit Hähnchen und Garnelen zubereitet habe, wollte ich heute mal Shirataki Bolognese probieren.

Dafür habe ich folgende Zutaten (für 2 Personen) verwendet:zutaten.shirataki.bolognese

  • 300 g Rinderhack
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 1 Bund Bärlauch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1 Packung Shirataki-Nudeln
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Stück Pecorino

 

Zuerst habe ich das Gemüse klein geschnitten. In der ersten Pfanne habe ich die Zwiebeln mit etwas Öl in der Pfanne angebraten und anschließend die Tomaten dazu gegeben. In einer zweiten Pfanne habe ich das Rinderhackfleisch (ohne Zugabe von Öl) angebraten und dabei möglichst klein zerteilt, bis es kleine Klümpchen ergab.

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Zu Zwiebeln und Tomaten gab ich dann die Gewürze (zerkleinerte Chilischote, Knoblauch sowie Salz und Pfeffer und löschte alles mit einer halben Packung passierte Tomaten ab. Schließlich vermischte ich die Tomatensoße mit dem Rindfleisch und fertig war die Bolognese. 🙂shirataki.bolognese2

Zur Bolognese-Mischung habe ich schließlich noch die Shirataki-Nudeln sowie den klein geschnittenen Bärlauch hinzugefügt. Wichtig: Shirataki vorher gründlich unter Wasser abspülen und abtropfen lassen.shirataki.bolognese5

shirataki.bolognese6 Dann habe ich alles zusammen kurz köcheln lassen. In der Zwischenzeit habe ich ein kleines Stück Pecorino (diesen Hartkäse aus Schafsmilch mag ich besonders 🙂 aber natürlich kann auch anderer Käse verwendet werden) gerieben und
den Käse über das fertige Gericht gestreut:

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und es war super lecker!!! 🙂
Halt wie ein Original Pasta Gericht vom Italiener.
Denn Shirataki-Nudeln haben kaum Eigengeschmack bzw. nehmen den Geschmack von Gewürzen und Soßen super an und umso würziger die Bolognese, umso besser die Pasta! 😉

Die Nährwerte liegen übrigens pro Portion bei:
– 540 Kalorien
– 30 g Fett
– 26 g KH
– 40 g Eiweiß

Ein tolles Fitnessfood mit reichlich Eiweiß, wenig Kohlenhydraten und besonders vielen Vitalstoffen:
Frischer Bärlauch ist reich an Vitamin C, ätherischen Ölen sowie Magnesium und Eisen. Er wirkt appetitanregend, galletreibend, cholesterinsenkend und gefäßerweiternd. Vor allem erhitzte Tomaten enthalten viel Lycopin, das sich besonders günstig auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Und das im Chili enthaltene Capsaicin wirkt entzündungshemmend, schützt vor Krankheiten, hebt die Stimmung und lässt aufgrund seiner einheizenden Wirkung auch noch Pfunde schmelzen. Also umso mehr man von der Bolognese isst, umso besser! 😉

Kokos-Sesam-Hähnchen mit Zucchini-Nudeln

Ich liebe einfach die asiatische Küche mit ihren exotischen Kräutern und Gewürzen! 🙂 Daher habe ich heute einen eigenen Versuche gestartet und zwar mit folgenden Zutaten (für 2 Personen):

    • 400 g Hähnchen
    • 2 Zucchini
    • Bärlauch (ca. 100 g)
    • Kokosmilch (ca. 50 ml)
    • 1 kleines Stück Ingwer
    • 1 kleine Chilischote
    • 1 Bund Koriander
    • 5 EL Sesamkörner
    • 1 EL Kokosöl

Zur Vorbereitung habe ich zuerst (wie hier)
die Zucchini mit meinem Spiralschneider zu Spaghetti „verarbeitet“ und dann das Hähnchenfleisch, den Bärlauch sowie den Ingwer und die Chilischote in kleine Stücke geschnitten.

In der Zwischenzeit habe ich ein wenig Kokosöl im Wok heiß werden lassen und das Fleisch hinein gegeben. Alternativ kann auch anderes Öl verwendet werden, allerdings verleiht das Kokosöl dem Essen nicht nur einen exotischen Geschmack, sondern ist auch besonders gut zum Braten geeignet und reich an guten Nährstoffen.
Nach mehrmaligem Wenden habe ich die Gewürze (Ingwer, Chili sowie etwas Salz und Pfeffer) hinzugefügt. Und als das Fleisch gar war, habe ich schließlich die Zucchini-Spaghetti, den Bärlauch und die Kokosmilch hinzugefügt und noch einmal alles zusammen kurz köcheln lassen. Bärlauch ähnelt übrigens geschmacklich Knoblauch, allerdings ohne den Körpergeruch zu beeinflussen. Ein großer Vorteil, wenn man nach dem Essen noch in Gesellschaft ist. 😉

In einer zweiten Pfanne habe ich etwas Sesamkörner erhitzt, die ich dann über das fertige Kokos-Zucchini-Hähnchen gestreut habe. Für den typisch-asiastischen Geschmack habe ich außerdem noch Koriander hinzugegeben.

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Durch die vielen verschiedenen Kräuter und Gewürze war es herrlich geschmacks-intentensiv und hat trotzdem sommerlich-leicht geschmeckt. Besonders durch Kokos, Sesam und Koriander hat es eine exotisch-asiatische Note erhalten, wobei ich schon fast Fernweh bekommen habe. 😉 Und Koriander schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ein heilsames Allroundtalent. Seine Inhaltsstoffe wirken krampflösend, verdauungsregulierend und entzündungshemmend und fördern zudem die Ausleitung von Giftstoffen. Daneben ist frischer Bärlauch reich an Vitamin C, ätherischen Ölen sowie Magnesium und Eisen. Er wirkt appetitanregend, galletreibend, cholesterinsenkend und gefäßerweiternd. Und nicht zuletzt unterstützt der spezielle Minerstoff-Mix der Sesam-Samen unsere Verdauung und pusht unser Immunsystem.

Nährwerte pro Person:

– 450 Kalorien
– 20 g Fett
– 13 g KH
– 53 g Eiweiß

Ein wirklich leckeres Fitnessfood, das bei mir im Sommer definitiv öfter auf den Tisch bzw. in den Magen kommen wird. 😉

Würzig-Gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Fetakäse

Heute habe ich mal einige meiner Lieblingszutaten kombiniert: Putenfleisch, Käse, Paprika, Tomaten und das alles in scharf. 😉 Denn es gab gefüllte Paprika mit Putenhackfleisch und Fetakäse.

Dazu habe ich folgende Zutaten (für 2 Portionen) verwendet:

zutaten.paprika.neu

  • 4 Stangen Lauchzwiebeln
  • 6 Cherry-Tomaten
  • 2 große Paprika
  • 300 g Putenhackfleisch
  • 100 g Fetakäse (30% Fett i. Tr.)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 EL Öl zum Braten

 

 

Zuerst habe ich die Lauchzwiebeln in die Pfanne gegeben und kurz danach das Putenhackfleisch. Das Fleisch habe ich solange gebraten, bis es gar war und dann habe ich die Tomaten, Gewürze (Chili, Knoblauch, Salz, Pfeffer) und den klein geschnittenen Feta hinzugegeben und alles kurz köcheln lassen.

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In der Zwischenzeit habe ich die Paprika gewaschen, den Stiel und das Gehäuse entfernt und schließlich die Hackfleisch-Käse-Mischung hineingefüllt und es hat fast auf den Löffel genau gepasst. 🙂 Die gefüllten Paprika kamen dann in einer Auflaufform für ca. 15 min bei 180° in den Ofen, bis sie so aussahen:

paprika1paprika3Geschmeckt hat es definitiv! 🙂

Nährwerte pro Portion (eine gefüllte Paprika) liegen übrigens bei:

– 430 Kalorien
– 22 g Fett
– 19 g KH
– 40 g Eiweiß

Also eine kleine Eiweißbombe mit extra viel Vitamin C.

Das war mein erster Hackfleisch-Versuch, aber definitiv nicht der Letzte! 🙂

blumenkohlpizza

Blumenkohl-Pizza (Low Carb)

Pizza liebe ich einfach!!! Und zum Glück gibt es inzwischen viele gesunde Varianten der Zubereitung, sodass man ohne schlechtes Gewissen schlemmen kann! 🙂
So verzichte ich z.B. komplett auf stärkehaltiges Mehl.
Nachdem ich bereits Schüttelpizza sowie Pizzaböden aus Thunfisch, Zucchini und Tofu zubereitet habe, war heute Blumenkohl-Pizza an der Reihe.

Mit folgenden Zutaten (für 2 Personen):

    • 350 g Blumenkohl (TK oder frisch)
    • 200 g Körniger Frischkäse
    • 2 Eier
    • 1 EL Guarkernmehl 
    • eine Prise Salz

Zubereitung des Pizzateigs:
Zuerst den Blumenkohl gar kochen, dann bestmöglich abtropfen lassen und möglichst klein schneiden. Dabei kann selbstverständlich auch eine Küchenmaschine verwendet werden, die das Gemüse häckselt. Den zerkleinerten Blumenkohl dann mit Eiern und Körnigem Frischkäse (=Hüttenkäse) vermengen und gut verrühren. Zusätzlich noch 1 EL Guarkernmehl als Bindemittel mit einem Sieb über die Teigmasse streuen und erneut alles verrühren. (Alternativ kann auch geriebener Käse und/ oder Mandelmehl mit in den Teig gegeben werden). Anschließend den Teig auf ein, mit Backpapier belegtes Blech, gleichmäßig verteilen. bl3Der Pizzateig wird dann für ca. 20 min bei 200° im Ofen gebacken.

In der Zwischenzeit kann die Pizzasoße zubereitet werden, mit folgenden Zutaten:

  • 200 ml passierte Tomate
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote (wer es etwas schärfer mag)

Zubereitung der Pizzasoße:
Die passierten Tomaten mit Chili und Knoblauch in einem Kochtopf erhitzen und pürieren.bl2Außerdem kann der restliche Pizzabelag schon vorbereitet und klein geschnitten werden.

bl5Nach den 20 min wird der Blumenkohl-Teig wieder aus dem Ofen genommen und kann nun mit der Pizzasoße bestrichen und nach Belieben belegt werden. Das ist natürlich ganz individuell von eurem persönlichem Geschmack abhängig.
Ich entschied mich für einen Pizza-Belag aus Mozzarella und Serrano-Schinkenbl7sowie Tomaten und Oliven, zumindest auf (m)einer Seite 😉bl15und geriebener Käse darf natürlich auch nicht fehlen! 🙂

bl10Die Pizza wird nun noch einmal im Ofen gebacken, bis der Käse zerlaufen ist. Und wer mag kann die Pizza zum Schluss noch mit Rucola und/oder Basilikumblättern belegen. Und fertig ist eine super leckere Low Carb Pizza mit vielen gesunden Zutaten und reichlich Eiweiß – ein echtes Fitnessfood eben! 🙂 bl20bl21bl16Nährwerte reiner Pizzateig (gesamtes Blech):
– 430 Kalorien
– 23 g Fett
– 19 g KH
– 46 g Eiweiß

Nährwerte pro Person (mit kompletten Belag):
650 Kcal
– 37 g Fett
– 18 g KH
– 64 g Eiweiß

Viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit vorab!

Shirataki-Nudeln mit Hähnchen

Nachdem ich bereits vor kurzem über die Vorzüge von Shirataki-Nudeln berichtet habe, möchte ich nun meinen 2. Rezeptvorschlag vorstellen:

Shirataki-Nudeln mit Hähnchen und Sojasprossen

Shirataki-Nudeln mit Hähnchen und Sojasprossen

Folgende Zutaten werden pro Person benötigt:

– 100-150 g Hähnchenbrust
– 1 Packung Shirataki-Nudeln
– 100 g Sojasprossen
– 1 Stange Sellerie
– 2 Handvoll Feldsalat
– nach Belieben Ingwer, Knoblauch und Chili

Zur Vorbereitung habe ich den Feldsalat gewaschen, den Sellerie klein geschnitten und beides auf einem Teller angerichtet. Da ich keine Probleme mit rohem Gemüse habe und gerne alle Nährstoffe behalte, esse ich vieles roh. Aber selbstverständlich kann der Sellerie auch später mit den anderen Zutaten in die Pfanne gegeben werden.

Feldsalat gilt als einer der nährstoffreichsten Salate. Auch Sojasprossen und Sellerie enthalten hohe Mengen an Mineralstoffen (Kalium, Magnesium und Calcium). Und die im Sellerie enthaltenen ätherischen Öle sollen sogar eine blutdrucksenkende Wirkung haben. Hähnchenfleisch ist fettarm und enthält viel wertvolles Eiweiß. Daher ist Hähnchen in Kombination mit frischem Gemüse immer ein geeignetes Fitnessfood.

Für das heutige Gericht wird das Hähnchenfleisch mit etwas Olivenöl angebraten. Sobald es gar ist, können Knoblauch, Chili und Ingwer hinzugefügt werden. Für mich darf es persönlich sehr würzig und scharf sein. Wenn ihr euch aber nicht so sicher seid, empfehle ich erst einmal nur kleine Mengen zu verwenden. Besonders bei Chili sollte man aufpassen. Da Chili aber dem Körper so richtig einheizt und die Verdauung anregt, spare ich selten daran. 😉 Das im Chili enthaltene Capsaicin animiert den Kreislauf, fördert die Durchblutung, schützt das Herz und heizt dem Stoffwechsel ein, wodurch mehr Kalorien verbrannt werden. Ähnliches gilt für Ingwer. Die im Ingwer enthaltenen Wirkstoffe machen die Nahrung besser verdaulich und aufgrund der antioxidativen Wirkung wird der gesamte Körper entgiftet und verjüngt. Ingwer wird sogar eine schmerzlindernde Wirkung nachgesagt wird. Und Knoblauch soll Herz und Gefäße schützen und gilt als natürliches Antibiotikum. Zudem gibt er den Speisen den typischen Geschmack, den ich persönlich sehr mag. Aber wie so vieles, ist das natürlich reine Geschmackssache und kann auch weggelassen werden.

Nachdem sich der Geruch des Knoblauchs in der Küche ausgebreitet hat 😉 können nun auch die Sojasprossen und Shirataki-Nudeln (sowie eventuell Sellerie) hinzugeben werden. Unter gelegentlichem Wenden, werden alle Zutaten weiter gebraten.
Nach wenigen Minuten könnt ihr dann alles auf den bereits vorbereiteten Salat-Teller geben.

Das komplette Gericht hat folgende Nährwerte:
– ca. 375 Kalorien
– 44 g Eiweiß
– 18 g Kohlenhydrate
– 13 g Fett

Viel Freude beim Ausprobieren!