Matcha X-mas Cookies

Nach den vielen leckeren klassischen Weihnachsplätzchen als Low Carb Variante wollte ich nun mal etwas Neues ausprobieren. 🙂 Und zwar habe ich Plätzchen mit dem Superfood Matcha gebacken.
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Matcha gilt als gesündeste Art des grünen Tees und wird in China und Japan angebaut. Er besitzt eine hohe Qualität, weil die Pflanzen kurz vor der Ernte nur noch indirektem Licht ausgesetzt sind. Matcha ist reich an Vitamin A, B und E und enthält dreimal mehr Vitamin C als eine Orange. Die vielen Aminosäuren, darunter das L-Theanin, wirken entspannend und belebend zugleich. Zudem weist Matcha den höchsten bekannten Wert an zellschützenden Antioxidantien in einem Naturprodukt auf. Die antioxidative Fähigkeit von Matcha Tee ist um ein Vielfaches höher als beispielsweise bei Goji-Beeren oder Blaubeeren. Nicht zuletzt wirkt das Koffein im Matchatee konzentrationssteigernd und regt Stoffwechsel an. Ein großer Vorteil dabei ist, dass das Koffein bei Matcha – im Vergleich zu Kaffee – erst im Darm freigesetzt wird. Dadurch setzt der belebende Effekt später ein, hält aber umso länger an. Somit verhilft Matcha zu einem Energieschub auf konstantem Level. Nun aber genug der Theorie! 😉
Weiter geht es mit dem Rezept der Matcha X-Mas Cookies…

Zutaten:

Zubereitung:
Zuerst das Koksmehl mit den gemahlenen Mandeln und Eiern vermengen (mit einem Pürierstab oder Knethaken). Dann Kokosöl, Erythrit und Vanille-Aroma dazugeben und solange vermengen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Sollte der Teig zu trocken sein, einfach etwas Milch bzw. Milchalternativen wie Mandelmilch dazugeben. Zum Schluss noch das Matchapulver dazugeben und in den Teig gleichmäßig einarbeiten.
Anschließend Plätzchen ausstechen oder Keksstempel nutzen (sehr praktisch! :)) Die Plätzchen schließlich für ca. 20-25 min bei ca. 160° im Ofen backen.

Matcha xmas-cookies

Wenn ihr euch auch für Matcha interessiert und zufällig in Berlin wohnt, dann solltet ihr unbedingt mal den Matcha-Shop in Prenzlauer Berg besuchen. Hier findet ihr eine riesige Auswahl an verschiedenen Matcha-Teesorten sowie weiteres Matcha-Zubehör. Und für alle anderen steht das Sortiment auch im Online-Shop zur Verfügung. 🙂matcha-shop-berlin.jpg

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schoko cookies low carb

Low Carb Schoko Cookies

Anlässlich des 1 jährigen Jubiläums von Das Knusperstübchen hat Frau Knusper zu einer winterlichen Tea Party a la „Knusper o’clock“ aufgerufen. Dabei hat sie sich passende Rezepte gewünscht und da dachte ich mir, dass ich doch mal zeigen kann, dass sich leckere Knusperrezepte und Low Carb nicht ausschließen. 🙂 Und nach kurzer Überlegung habe ich mich für Schoko Cookies entschieden, die nicht nur zur Weihnachtszeit gut schmecken. 😉 Weiterlesen

Keto-Mandel-Cookies (LCHF)

Heute wollte ich mal wieder etwas Süßes naschen und kam auf die Idee Cookies bzw. Kekse zu backen. Natürlich wie immer ohne Zucker und diesmal sogar fast komplett ohne Kohlenhydrate, also „No Carb“. Geht nicht? Doch! 😉 Und zwar mit folgenden Zutaten:

Zubereitung:

Den Backofen auf 150° Umluft vorheizen und die Butter erwärmen, damit sie flüssig wird. Entweder kurz in ein feuerfestes Schälchen in den Backofen stellen oder alternativ in der Mikrowelle erhitzen. Währenddessen die Leinsamen mit 1-2 EL warmen Wasser und Erythrit vermengen. Die flüssige Butter und das Mandelmehl dazugeben und alles kräftig miteinander verrühren. Wenn die Masse noch etwas zu fest ist, einfach noch 1-2 EL warmes Wasser hinzufügen, bis sich daraus gut Cookies bzw. Kekse formen lassen. Dann die Cookies bei 150° für ca. 25 min im Ofen backen.No Carb Mandel Cookies

Mandeln enthalten wertvolle Proteine, gesunde Fette sowie viele Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Kupfer sowie große Mengen der Vitamine B und E.
Leinsamen sind daneben reich an Ballaststoffen, die ideal für unsere Verdauung sind. Und Erythrit macht die Cookies angenehm süß, ohne Kalorien und ohne Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.

Nährwerte insgesamt:

600 Kcal
– 54 g Fett
– 2 g KH
– 26 g Eiweiß

Aus der Masse habe ich 9 Cookies geformt, macht pro Stück:
67 Kcal
– 6 g Fett
– 0,2 g KH
– 2,8 g Eiweiß

Wie ihr seht, haben die Cookies fast keine Kohlenhydrate. Es sind absolute Ultra Low Carb bzw. No Carb Cookies, die ich daher auch Keto-Kekse nenne. 😉
Das heißt, dass sie auch bei ketogener Ernährung genascht werden können.
Bei ketogner Ernährung bzw. in Ketose werden Kohlenhydrate so weit eingeschränkt, dass man unterhalb des realen Verbrauchs bleibt (max. 20-30 g/Tag). Dadurch dass der Körper keine Kohlenhydrate als ausreichende Energiequelle zur Verfügung hat, muss er auf vorhandene Energiereserven zurückgreifen. Das in dem Falle das Körperfett ist.
Noch etwas ausführlichere Informationen dazu, könnt ihr hier nachlesen.

Naschen ohne Reue, da schmeckt es doch gleich doppelt so gut oder?!
Und wenn man nicht sofort alles wegnascht, dann schmecken die Cookies am nächsten Tag (zumindest mir persönlich) noch besser! 😉

Schoko-Mandel-Proteinbällchen

Eigentlich bin ich ja nicht der größte Fußball-Fan, aber während der WM lasse ich mich gerne ein wenig von der Euphorie anstecken. Und da zu einem Fußballspiel auch Snacks gehören, habe ich versucht kleine Fußball-Proteinbällchen zu formen. Natürlich ohne Zucker und absolut Low Carb! 😉

Zutaten:

  • 40 g Mandelmehl
  • 2 EL Eiweißpulver (Vanille)
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 TL Erythrit (Xucker Light)
  • 10 g Bitterschokolade (85%)


Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die Schokolade) mit ein wenig Wasser verrühren bzw. pürieren, bis eine teigartige Masse entsteht. Daraus kleine Bällchen formen und für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach die Bitterschokolade klein hacken und in die Bällchen drücken. Und fertig ist ein süßer, aber sündenfreier kleiner Snack.wm-cookie

Nährwerte (für 10 kleine Bällchen):
370 kcal
21 g Fett
4 g KH
36 g Eiweiß

Durch den hohen Eiweißgehalt und wenig Kohlenhydrate sind die Schoko-Mandel-Proteinbällchen der ideale Fitness-Snack, egal ob ihr dabei die Nationalelf anfeuert oder nicht. 😉

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Haferflocken-Bananen-Cookies

Den heutigen Blogartikel widme ich einem absoluten Basic der Fitness-Küche und stelle euch zudem ein super einfaches, gesundes und leckeres Cookie-Rezept vor.

Und zwar dreht sich heute alles um Haferflocken. Denn sie sind ein ideales Fitnessfood und bieten insbesondere für Sportler eine Menge Vorteile:

1. Langandauernde Energie:
Haferflocken bestehen zum Großteil aus komplexen Kohlenhydraten, die den Körper konstant mit Energie versorgen. Somit bleibt die Leistung auf einem konstant hohen Niveau, was insbesondere ideal für Sportler ist.

2. Vitamine:
Haferflocken sind reich an B-Vitaminen, die wichtig für den Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel sowie das Nervensystem und die Muskelregeneration sind.

3. Mineralstoffe
Haferflocken enthalten viele wertvolle Mineralstoffe: Magnesium, Eisen, Zink, Phosphor, Kupfer, Calcium und Mangan.

4. Ballaststoffe
Die in den Haferflocken enthaltenen Ballaststoffe sind nicht nur förderlich für die Verdauung, sondern vermindern auch das Blutdruckrisiko, beseitigen
Fettstoffwechselstörungen und verringern das Risiko für Herzkrankheiten. Zudem verstärken sie das Sättigungsgefühl.

5. Viele ungesättigte Fettsäuren:
Ungesättigte Fettsäuren unterstützen lebenswichtige Prozesse im Körper und der hohe Anteil an Linolsäure kann gegen einen hohen Cholesterinspiegel helfen.

Zudem können Haferflocken auch trotz vieler Kohlenhydrate bei einer Low Carb Ernährung gegessen werden. Entscheidend ist hierbei das Timing und natürlich (wie mit fast allem ;-)) die Menge. Gerade zum Frühstück geben sie als sogenanntes „Oatmeal“ Energie für den Tag. Hierbei werden Haferflocken in (Soja-/Mandel-)Milch eingeweicht bzw. aufgekocht und mit Quark bzw. Joghurt, Obst und Nüssen oder Samen kombiniert. Hierbei gibt es zahlreiche Variationen, von denen ich euch gerne demnächst ein paar vorstelle. . . 

Kommen wir aber nun erst einmal zu dem versprochenen Rezept für die Haferflocken-Cookies. 🙂

Alles was ihr dafür braucht, sind folgende 2 Zutaten:haferflocken.cookies.zutaten

  • 1 reife Banane
  • 70 g Haferflocken

Einfach die Banane zermatschen, mit den Haferflocken zu einer Masse vermengen und daraus kleine Cookies bzw. Kekse formen. Bei der Menge entstanden bei mir 7 Cookies. (Natürlich könnt ihr auch mehrere Bananen und mehr Haferflocken verwenden und doppelt oder dreifach so viele Cookies backen). 😉haferflocken.cookies1

Die Cookies werden dann für ca. 20 min bei 180° im Ofen gebacken. 

haferflocken-bananen-cookies
Meine Cookies haben leider nicht bis zum Frühstück überlebt, denn sie waren einfach zu lecker! 😉 Herrlich süß und „bananig“ – ganz ohne Zucker oder andere Süßungsmittel. Also ideal für alle, die sich ohne viel Aufwand gesund ernähren möchten. Besonders als Snack vor dem Sport (als Pre-Workout Snack) geben sie die notwendige Energie. Aber auch nach dem Training (als Post-Workout Snack) sind sie perfekt, um die leeren Glykogenspeicher schnell wieder aufzufüllen. Gerade Bananen sind dafür besonders geeignet, da sie schnell verfügbare Kohlenhydrate sowie das Sportler-Mineral Magnesium enthalten. Dieser Mineralstoff ist am Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel beteiligt und wird zum Aufbau von Muskel-, Nerven- und Knochenzellen benötigt. Aber auch wer gestresst ist, braucht viel Magnesium. Weitere Stresskiller, die in jeder Banane stecken, sind Kalium und Vitamin B6 (das auch in Haferflocken enthalten ist).

Somit sind diese Haferflocken-Cookies ein ideales Nervenfutter sowie ein perfekter Fitness-Snack für unterwegs. 🙂 

Nährwerte pro Stück:
– ca. 50 Kalorien
– 0,7 g Fett
– 10 g KH
– 1,5 g Eiweiß

Ach ja, wenn euch die Cookies gefallen, dann würde ich mich riesig über eure Stimme bei dem Fit For Fun Food Contest freuen! 🙂