kokosmakronen LCHF

Low Carb Kokosmakronen

Die Küche ist mein eigentliches zu Hause. Dort kann ich mich stundenlang aufhalten, Zutaten klein schneiden, kochen, backen, fotografieren… und schon ist es wieder dunkel. 😉 Ich kann aber auch nachvollziehen, dass es nicht für jeden „die Erfüllung“ ist und das nicht jeder von früh bis spät in der Küche stehen will oder kann. Und von daher Rezepte bevorzugt werden, die absolut schnell umzusetzen sind. Und genau für euch habe ich nun das ideale Rezept – das wohl einfachste Weihnachts-Plätzchen-Rezept ever! 🙂 Und das Beste, es ist absolut Low Carb, also ohne Zucker oder Mehl. Und sogar im Rahmen einer ketogenen Ernährung sind diese Plätzchen zu genießen.

Neugierig geworden???

Dann geht es hier zum Rezept…

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Mandel-(Kokos)-Mus

Mandelmus ist einfach klasse! 🙂 Es schmeckt süßlich, enthält aber keinen Zucker und auch sonst kaum Kohlenhydrate. Daher ist es eine ideale Zutat, für die Fitness-Küche. Und Mandelmus trumpft auch mit wertvollen Inhaltsstoffen: Die geballte Ladung Mineralstoffe, Vitamine (B und E), Proteine und gesunde Fette.
Nicht zuletzt ist es ist vielseitig einsetzbar: Von der Verfeinerung von Suppen und Saucen, über die Zubereitung von Süßspeisen wie z.B. Raffaello oder Nutella, bis hin zum Müsli-Topping.

Allerdings ist das im Handel erhältlich Mandelmus mit rund 7 Euro nicht gerade günstig. Daher beschloss ich einfach Mandelmus selbst zu machen und zwar mit folgenden

Zutaten:

  • ganze Mandeln (eine Packung à 200 g)
  • 2-3 EL (Kokos)-Öl

Zubereitung:
Die ganzen Mandeln zuerst in einer Pfanne unter mehrmaligen Wenden anrösten. Und dann in einem Mixer mit etwas Öl zerkleinern. Da ich Kokosöl wirklich über alles schätze, habe ich mich dafür entschieden. Denn es punktet mit einer Vielzahl positiver Eigenschaften und gesundheitlichen Vorteilen. Außerdem schmeckt es mir persönlich auch besonders gut. Dadurch entsteht dann ein Mandel-Kokos-Mus.
Ihr könnt aber selbstverständlich auch anderes Öl, wie z.B. Mandelöl (oder auch Olivenöl) verwenden, um ein pures Mandelmus herzustellen. Dann mixt ihr die Masse einfach solange, bis ein cremiger Mus entsteht. Ehrlich gesagt, habe ich meinen Mixer ziemlich an seine Grenzen gebracht, aber es hat geklappt, wie ihr hier sehen könnt. 😉

mandelmus1

Nährwerte (gesamtes Glas):
ca. 1500 Kcal
– 138 g Fett
– 11 g KH
– 44 g Eiweiß

Mandel(Kokos)mus ist nicht gerade kalorienarm. Dennoch ist es besonders reich an gesunden Nährstoffen, die unserem Körper sehr gut tun! Und speziell im Rahmen von Low Carb oder auch bei ketogener Ernährung ist es die ideale Zutat für eine Vielzahl von Speisen, wenn man es nicht kiloweise verwendet. 😉

Kokos-Fisch auf Salat

An heißen Tagen wie diesen, ist sommerlich-leichtes Essen umso besser. Und da sind Fisch und frischer Salat geradezu ideal! Passenderweise habe ich hier ein Gericht entdeckt, das sogar ein wenig nach Urlaub schmeckt und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. 😉

Zutaten (für 2 Personen):

  • 300 g Seelachsfilet
  • 2 Eier
  • 3 EL Kokosflocken
  • 2 EL Kokosmehl
  • 1-2 EL Kokosöl

Salat

  • 1 Gurke
  • 3 Tomaten
  • 100 g Feldsalat

Zubereitung:
Zur Vorbereitung zuerst das Gemüse waschen und klein schneiden.
Die Eier in einer Schüssel verquirlen und das Kokosmehl wie auch die Kokosflocken jeweils auf einem Teller verteilen.

Nun den Fisch zuerst in Kokosmehl wenden

kokosfisch1danach in die Eimasse tauchen kokosfisch2 und in den Kokosflocken wenden.kokosfisch3Etwas Öl (ideal Kokosöl) in einer Pfanne heiß werden lassen und das Fischfilet hineingeben
kokosfisch5 und knusprig von beiden Seiten anbraten.kokosfisch6Schließlich kann das fertige Kokos-Fischfilet auf einem sommerlich-frischen Salat angerichtet werden. Ich entschied mich für Feldsalat mit Gurke und Tomate, aber es sind natürlich auch zahlreiche andere Kombinationen möglich. 😉

kokosfischDurch die frischen Zutaten und den Kokosgeschmack ist es für mich ein ideales Sommer-Gercht. Es schmeckt nicht nur herrlich leicht, sondern versorgt unseren Körper auch mit vielen gesunden Nährstoffen.

Fisch ist reich an hochwertigen Proteinen. Daneben glänzt Rohkost-Salat mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Und Kokos verleiht dem Gericht nicht nur einen leckeren, exotischen Geschmack, sondern enthält auch sehr wertvolle gesunde Fette.

Nährwerte (pro Person):

415 Kalorien
– 21 g Fett
– 14 g KH
– 41 g Eiweiß

Wie ihr seht, ist das Gericht eine wahre lowcarb Eiweißbombe und somit ein super Fitnessfood! 🙂

Bild

Erdbeer-Kokos-Quark

Frische Erdbeeren, kombiniert mit Kokos und Minze – so schmeckt der Sommer! 🙂

Zutaten:

  • 100 g Magerquark
  • 100 g Erdbeeren
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Kokosraspeln
  • frische Minze

Zuerst habe ich das Kokosöl mit dem Quark vermischt und püriert, damit sich die beiden Zutaten gut verbinden. Dann habe ich die Erdbeeren klein geschnitten und mit dem Kokos-Quark vermengt. Zum Schluss gab es noch etwas Kokosraspeln und frische Minze dazu und fertig war der sommerliche Erdbeer-Kokos-Quark. 🙂

Erdbeeren sind reich an Vitamin C, das unser Immunsystem pusht. Magerquark versorgt daneben unsere Muskeln mit Eiweiß und Kokosöl ist – trotz jahrelanger Fehlinformation – sehr gesundheitsfördernd. Und Minze ist nicht nur als Deko gut ;-), sondern dient auch als heilsames Allroundtalent, besonders für Magen und Darm.
Somit ist es ein leckeres, vitalstoffreiches Fitness-Frühstück, das Energie für den Tag gibt! 🙂

Nährwerte:

– 300 Kalorien
– 18 g Fett
– 13 g KH
– 20 g Eiweiß

Fitness Pancakes (LowCarb)

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber zum ersten Mal überhaupt in meinem Leben habe ich Pancakes gemacht! Irgendwie habe ich damit immer ungesunde Kalorienbomben verbunden, aber seitdem ich diverse Varianten ohne die üblichen Verdächtigen wie Zucker und Mehl gefunden habe, bin ich neugierig geworden und habe jetzt den Versuch mit eigenen Fitness-Pancakes gewagt. 😉

Dazu habe ich folgende Zutaten verwendet (reicht für 2 Personen):

pancake.zutatenZutaten für den Teig
– 2 Eier
– 2 EL Magerquark
– 2 EL Eiweißpulver (Schoko)
– 3 EL geriebene Mandeln
– 1 TL Backpulver
– 50 ml fettarme Milch
– 1 EL Kokosöl zum Braten

Zutaten für den Belag
– 2 EL Magerquark
– 1 EL Proteinpulver (Vanille)
– ca. 100 g Waldbeeren

pancakes3

Zuerst habe ich alle Zutaten für den Teig vermischt und mit meinem Pürierstab gemixt. Danach habe ich für die Füllung das Vanille-Pulver mit Magerquark und etwas Wasser vermischt, bis es eine streichfeste Konsistenz ergab.

teig

In der Zwischenzeit habe ich das Kokosöl in der Pfanne heiß werden lassen. Von der Teigmasse habe ich dann ca. die Hälfte löffelweise in die Pfanne gegeben. Nach ein paar Minuten, als die Masse etwas fester von unten geworden ist, habe ich den Pancake gewendet und nochmals von der anderen Seite gebraten.

pancake2

Nach insgesamt guten 10 min habe ich den Pancake rausgenommen und mit meiner Vanille-Quark-Mischung bestrichen und obendrauf noch ein paar Waldbeeren gepackt. (Die Waldbeeren sind eine Tiefkühlmischung, die ich bereits vorher aufgetaut hatte). Anschließend habe ich den Pancake gerollt und mmhhhh…. unglaublich wie gut das war! 🙂 Ich weiß gar nicht, warum ich erst jetzt auf die Idee kam…

Fitness-Pancake-LowCarb lowcarb.pancake
Es hat richtig schön nach Kokos geschmeckt (ok, den Geschmack sollte man mögen und ich liebe ihn ;-)). Zudem war überhaupt kein extra Süßungsmittel nötig. Es war einfach perfekt und wird sicherlich ab jetzt öfter in verschiedenen Variation ausprobiert. 🙂
Zudem war es eine absolute Eiweiß-Bombe!
1 Pancake mit Füllung hat nämlich folgende Nährwerte:
– 320 Kalorien
– 30 g Eiweiß
– 20 g Fett
– 7 g Kohelnhydrate

Die Mandeln und das Kokosöl sind dazu besonders gut für die Gesundheit!
Und ich muss sagen, dass diese Portion bereits ordentlich satt gemacht hat und es wohl auch noch eine Weile anhalten wird …

Und nun noch ein kleiner Exkurs zu Proteinpulver (wen es interessiert 😉 :
Meine verwendeten Eiweißpulver waren Eiweiß 90 Plus (Schokolade) von dm und Champ Body Shape (Vanille) von Rossmann.
Proteinpulver aus der Drogerie haben ja allgemein keinen guten Ruf. Allerdings finde ich es etwas unbegründet. Natürlich sollte man die Packung genau studieren und darauf achten, dass kein Zucker zugemischt wurde und dabei die Nährwerte im Auge behalten. (Meine Sorten haben pro 100 g z.B. nur 2 g KH, bei 85 bzw. 86 g Eiweiß). Zudem erwarte ich von meinem Eiweißpulver auch keine Wunder in Form von schnell wachsenden Muskelbergen ;-). Im Gegenteil, ich verwende sie vielmehr als Zucker-Ersatz, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe, z.B. als Getränk zwischendurch oder halt zum Backen.
Beide Pulver sind sogenannte Mehrkomponenten-Proteine, die aus verschiedenen Eiweißquellen zusammen gesetzt sind (in diesem Fall Milcheiweiß, Molkenprotein und Sojaprotein). Viele Sportler schwören z.B. auf pures Whey = Molkenprotein, denn dieses steht dem Körper sofort zur Verfügung und macht insbesondere nach dem Fitnesstraining Sinn, um die Muskeln schnell mit Energie zu versorgen.
Das gemischte Eiweißpulver – insbesondere das Casein aus dem Milcheiweiß – steht  dem Körper allerdings länger zur Verfügung, was ich persönlich super finde, weil es auch länger sättigt. 😉 Von daher werde ich die Varianten aus der Drogerie auch weiterhin für Pancakes oder für Proteinbällchen nutzen. 😉