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Grüner Smoothie: Erdbeer-Limette-Ingwer-Spinat

Grüne Smoothies sind der ideale Start in den Tag! Selbst wenn man morgens noch nicht ausgiebig frühstücken mag, kann man sich in Nullkommanichts eine super Nährstoff-Bombe mixen. 🙂 Grünes Blattgemüse, sogenanntes „Grünzeug“ (wie Blattspinat, Grünkohl oder Wildkräuter) sind die vitalstoffreichsten Lebensmittel weltweit. Denn gemessen an ihrem Gewicht, enthalten sie sehr viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemenente und sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Vitalstoffe.

Mein erster Grüner Smoothie besteht aus:

  • 2 Handvoll Spinat
  • 1 Handvoll Erdbeeren
  • halbe Limette
  • Ingwer (daumengroßes Stück)

Einfach alle Zutaten im Mixer pürieren und fertig ist ein erfrischender Grüner Smoothie voller guter Vitalstoffe: Spinat ist reich an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan sowie Eisen) und Vitaminen (A, K, C und Beta-Carotin).
Besonders viel Vitamin C ist außerdem in Erdbeeren enthalten. Ingwer heizt zudem dem Körper ein. Somit wird unser Immunsystem gestärkt und Stoffwechsel angekurbelt.

Dadurch dass die Zutaten roh verspeist und nicht erhitzt werden, bleiben die positiven Effekte für die Gesundheit erhalten. Es stehen dem Körper sogar noch mehr Nährstoffe zur Verfügung, da durch das Mixen die Bioverfügbarkeit erhöht wird.

In diesem Sinne… Guten Durst! 😉

Süßkartoffel mit Guacamole

Da ich über Ostern weggefahren war und meine Vorräte, bis auf eine Süßkartoffel und eine Avocado, aufgebraucht waren, war ich umso glücklicher, als ich bei reckenundschmecken ein Rezept mit diesen beiden Zutaten gefunden habe. 🙂
Süßkartoffel wollte ich wirklich schon ewig mal ausprobieren und dies ist nun die Premiere!

Anders als der Name vermuten lässt, sind Süßkartoffeln keine Kartoffeln. Sie gelten sogar als nährstoffreichstes Gemüse*, denn sie sind prall gefüllt mit Nähr- und Vitalstoffen. Dazu lassen sich Süßkartoffeln in unzähligen Varianten zubereiten – ob roh oder gekocht, ob gegrillt, als Pommes oder halt als Ofenkartoffel. Und lecker sollen sie auch sein… aber dazu später. 😉

Jetzt kommen erst noch 10 Fakten, warum Süßkartoffeln ein absolutes Fitnessfood sind:

1. Süßkartoffeln enthalten Antioxidantien

Süßkartoffeln sind ungewöhnlich reich an Antioxidantien. Sie wirken im Körper vorbeugend gegen Entzündungen und damit auch gegen Probleme, die auf Entzündungen zurück zu führen sind, wie z. B. Asthma, Arthritis und Gicht.

2. Süßkartoffeln stecken voller Vitalstoffe

Süßkartoffeln sind eine gute Quelle für Mineralstoffe und Vitamine. In der Knolle sind Mangan, Folat, Kupfer und Eisen reichlich enthalten sowie die Vitamine C, B2, B6 und E sowie Biotin (Vitamin H).

3. Süßkartoffeln regulieren den Blutzuckerspiegel

Süßkartoffeln sind ideal für Menschen, die Probleme mit dem Blutzuckerspiegel haben. Denn sie können den Blutzuckerspiegel regulieren und auf diese Weise der Entstehung einer Insulinresistenz vorbeugen.

4. Süßkartoffeln sind ballaststoffreich

Ganz besonders ballaststoffreich sind Süßkartoffeln, wenn sie mit der Pelle gegessen werden. Süßkartoffeln fördern somit eine gesunde Verdauung.

5. Süßkartoffeln für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch

Süßkartoffeln enthalten viel Folat (natürliche Folsäure), welches für die gesunde Entwicklung von Embryozellen und Embryonalgewebe unverzichtbar ist.

6. Süßkartoffeln mobilisieren die Abwehrkraft

Die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe in der Süßkartoffel stärken u.a. das Immunsystem.

7. Süßkartoffeln schützen das Herz

Das in den Süßkartoffeln enthaltene Kalium ist hilfreich bei der Vermeidung von Herzerkrankungen. Kalium sorgt außerdem für eine gesunde Regulierung des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushaltes des Körpers. Auf diese Weise wird der Blutdruck stabilisiert und die Herzfunktionen werden reguliert.

8. Süßkartoffeln lindern Krämpfe und stärken die Muskulatur

Süßkartoffeln sind auch zur Linderung von Muskelkrämpfen zu empfehlen. Kaliummangel ist – gemeinsam mit Magnesiummangel – einer der Hauptgründe für Krämpfe und Muskelverletzungen. Somit sind Süßkartoffeln ideal für Sportler!

9. Süßkartoffeln sind Stresskiller

Süßkartoffeln sind ziemlich hilfreich, wenn Sie stressbezogene Symptome behandeln wollen. Unser Körper neigt dazu, große Mengen an Kalium und anderer sehr wichtiger Mineralstoffe aufzubrauchen, wenn er unter Stress steht. Süßkartoffeln füllen diese Körpervorräte wieder mit aktiven und bioverfügbaren Anti-Stress-Mineralstoffen auf, so dass der Organismus in der nächsten Stress-Situation wieder aus dem Vollen schöpfen und jedes Problem gelassen angehen kann.

10. Süßkartoffeln als Rohkost

Im Gegensatz zu „normalen“ Kartoffeln lassen sich Süßkartoffeln sehr gut roh essen.

 

So nun aber genug Fakten! 😉 Jetzt geht es weiter mit dem Rezept:zutaten.süßkartoffel

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel (ca. 200g)
  • 1/2 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Limette
  • 1 Chilischote 
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz


Zubereitung:

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Zuerst habe ich die Süßkartoffel gewaschen und trocken getupft. Dann habe ich die Süßkartoffel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer eingerieben und mit einer Gabel mehrmals hinein gestochen. Anschließend habe ich die Süßkartoffel in Alufolie gewickelt und bei 200° im vorgeheizten Ofen für ca. 45 min gebacken.

In der Zwischenzeit habe ich die Avocado, mit dem Saft einer halben Limette und der kleine geschnittenen Knoblauchzehe püriert, bis eine leckere Guacamole entstand. Zuletzt habe ich die Chilischote zerkleinert und die Chilikörner über die fertige Ofen-Süßkartoffel mit Guacomole gestreut. Allerdings sollte man hier vorsichtig dosieren. Ich liebe allerdings scharfes Essen und bin die Schärfe mittlerweile gewohnt. 😉

Und das Ergebnis: suesskartoffel mit avocadoMega-Lecker! 🙂

Ohne zu übertreiben hätte ich nicht erwartet, dass Süßkartoffel so gut schmeckt! Sie hat süß und saftig geschmeckt und die Kombination mit der würzig-scharfen Guacamole war perfekt! Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an reckenundschmecken für diese leckere Reste-Verwertung. 😉

 

*Das CSPI Center for Science in the Public Interest (1) benannte die Süßkartoffel als das nährstoffreichste Gemüse überhaupt. Die Süßkartoffel erhielt bei der Bewertung durch das CSPI 184 Punkte für ihren ausgewogenen Nähr- und Vitalstoffreichtum. Damit führt die Süßkartoffel die Liste der gesündesten Gemüse mit deutlichem Abstand an. So erhielt das zweitgesündeste Gemüse (Kartoffel) nur 83 Punkte.

Laab Gai – Thailändischer Hähnchensalat

Laab

Heute ging es mal auswärts essen. Die thailändische Küche ist ja mein absoluter Favorit und durch meine Reise nach Asien habe ich „Laab“ kennen und lieben gelernt. Daher fiel mir die heutige Entscheidung im Restaurant Lemongras auch ganz leicht.

Laab ist ein scharfer Hackfleischsalat, der seinen Ursprung im Norden Thailands hat.
Ich entschied mich heute für Laab Gai (mit Hähnchen), es kann aber auch anderes Fleisch verwendet werden.
Dabei wird das feingehackte Fleisch zuerst 10-15 min mit Limettensaft mariniert und anschließend gebraten. Wenn es lauwarm ist, wird es mit einer vielseitigen Mischung asiatischer Kräuter und Gewürze vermischt, die dem Gericht die gewisse Schärfe verleihen: Zitronengras, Galgant oder Ingwer, Schalotten, Sellerie, Frühlingszwiebeln. Koriander, Minze und Chilischoten.

Somit ist Laab nichts für ganz empfindliche Mägen, aber für mich persönlich darf es sehr gerne würzig und scharf sein. Dadurch wird nicht nur die Verdauung angeregt, sondern die Kräuter und Gewürze haben auch vielseitige positive Wirkungen auf unsere Gesundheit.

Die ätherischen Öle von MinzeZitronengrasGalgant und Koriander gelten als heilsames Allroundtalent. Sie helfen besonders bei Magen-Darm-Beschwerden, wirken krampflösend, verdauungsregulierend und entzündungshemmend. Die Wirkstoffe fördern zudem die Ausleitung von Giftstoffen. Das im Chili enthaltene Capsaicin animiert daneben den Kreislauf, fördert die Durchblutung, schützt das Herz und heizt dem Stoffwechsel ein, wodurch mehr Kalorien verbrannt werden.

Das Hähnchenfleisch ist mager und proteinreich und durch den Limettensaft werden wir sogar noch mit Vitamin C versorgt. Somit ist Laab (ohne Reis) das ideale Low Carb Fitnessfood! Und wer seine Energiespeicher z.B. nach einer längeren Sporteinheit auffüllen möchte, der braucht den Reis auch nicht weglassen. 😉

Demnächst werde ich Laab mal selbst zubereiten und werde natürlich darüber bloggen. 🙂