Salat mit Avocado und Lachs

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich persönlich habe bei den warmen Temperaturen immer großes Verlangen nach frischen, kühlenden Zutaten. Daher ist Salat und Gemüse ideal und noch besser, kombiniert mit einer wertvollen Eiweißquelle und gesunden Fetten! Ich entschied mich dabei heute heute für

folgende Zutaten:

  • 1 Stück TK-Wildlachs
  • 1/2 Avocado
  • 1 Tomate
  • 2 Handvoll Feldsalat
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 EL (Kokos)Öl
  • 1 Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst den gefrorenen Lachs (ca. 150g pro Person) etwa 20 min in warmen Wasser auftauen. Danach könnt ihr den Lachs mit dem Saft einer Zitrone, etwas Öl (ich nehme am liebsten Kokosöl) sowie Salz und Pfeffer marinieren. Die Marinade sollte kurze Zeit einwirken. In der Zwischenzeit könnt ihr die restlichen Zutaten (Feldsalat, Tomaten, Avocado) waschen und zerkleinern. Wenn ihr den Salat soweit angerichtet habt, könnt ihr den Lachs in die Pfanne geben. Durch die Marinade braucht ihr auch kein zusätzliches Öl. Wendet den Lachs gelegentlich bis er gar ist (das könnt ihr ganz einfach an der Veränderung der Farbe erkennen). Wenn ihr unsicher seid, zerteilt ihn am besten nochmals in der Mitte. Anschließend könnt ihr den Lachs auf den Salat geben sowie noch ein paar Walnüsse zerkleinern und darüber streuen.

Feldsalatmit Lachs

Dieser Salat ist durch seine Vitalstoffe das perfekte FitnessFood. Gerade nach dem Fitnesstraining benötigt der Körper Proteine und gesunde Nährstoffe, damit sich der Körper schnell wieder regenerieren sowie Muskeln aufbauen kann. Aber auch wenn ihr keinen Sport gemacht hat, könnt ihr diesen Salat ohne Reue genießen. 😉

Avocados sind die ideale Zutat für die Fitnessküche. Sie stecken voller wertvoller Vitamine (A, B, E und K, außerdem Alpha-Carotin, Beta-Carotin und Biotin) und Mineralstoffe (Magnesium, Kalium und Eisen). Schon mit einem Teelöffel des Fruchtfleisches könnt ihr den Großteil eures Bedarfs an den wichtigen Nährstoffen decken. Das liegt vor allem daran, dass die enthaltenen Nährstoffe aufgrund des hohen Anteils ungesättigter Fette besonders gut verwertet werden können, so dass sie dem Körper entsprechend zur Verfügung stehen. Zudem senken die einfach ungesättigten Fettsäuren den Blutfettspiegel und sorgen damit für ein gesundes Herz-Kreislaufsystem. Wenn die Avocado reif ist (d.h. sie lässt sich leicht eindrücken), dann könnt ihr die Schale ganz einfach abziehen und die Frucht vom Kern lösen. Am besten ihr schneidet die Avocado längs entlang des Kerns auf. Dann dreht ihr die beiden Hälften in entgegengesetzte Richtungen, um sie von einander zu lösen. Wie auf dem Foto zu sehen, könnt ihr sie dann in längliche Streifen schneiden.
Noch ein Tipp zur Aufbewahrung: Falls ihr nur eine Hälfte verwendet, dann lagert die andere Hälfte besser mit Kern. Er enthält besondere Enzyme, die dafür sorgen, dass die angeschnittene Frucht länger hält.

Das in den Tomaten enthaltene Lycopin gehört zu den Radikalfängern und entlastet unser Immunsystem und schützt unsere Zellen. Gerade für Lycopin gilt, dass unser Organismus davon mehr resorbieren kann, wenn Fett gegenwärtig ist. Somit ist die Kombination mit fettreichem Fisch sowie Avocado ideal.

Und besonders gute Fette enthält auch Lachs sowie Walnüsse und zwar Omega-3-Fettsäuren, die ein wahrer Allrounder für unsere Gesundheit sind: Von der Eiweißsynthese, über den Zellstoffwechsel bis hin zur Minderung des Herzinfarkt-Risikos.

Nährwerte:
ca. 500 Kalorien
– 37 g Fett
– 11 g KH
– 32 g Eiweiß

Auf die Gesundheit! 🙂

Gazpacho

An heißen Sommertagen brauche ich Erfrischung und zwar von innen wie von außen. Und da ist eine kalte Suppe wie Gazpacho geradezu ideal! 🙂 Denn zum Einsatz kommt nur frisches Gemüse.

Zutaten:
1/2 Gurke (200 g)
1/2 Paprika (100 g)
3 Tomaten (300 g)
1 EL Olivenöl
1 Prise Salz
1 Knoblauchzehe
Chili bei Bedarf

Zubereitung:
Einfach das Gemüse zerkleinern und mit einer zerhackten Knoblauchzehe und etwas Olivenöl pürieren. Wer es gerne etwas schärfer mag, kann auch noch ein wenig Chili dazugeben.
Und schon ist eine herrlich erfrischende Suppe bzw. ein sommerliches Getränk fertig. Wer es noch erfrischender mag, kann zusätzlich noch Crushed Ice bzw. Eiswürfel zum Gazpacho geben. Und frischer Basilikum passt natürlich auch immer! 😉

gazpacho

Gazpacho kühlt nicht nur herrlich von innen, sondern versorgt unseren Körper auch mit vielen Vitalstoffen. Tomaten sind reich an Lycopin, ein sekundärer Pflanzenstoff mit reichlich antioxidativen Eigenschaften. Somit sind Tomaten ein wahrer Zellschutz. Daneben decken wir bereits mit einer halben Paprika unseren täglichen Vitamin C Bedarf und stärken damit unser Immunsystem. Nicht zuletzt bestehen Gurken zu 95% aus Wasser, weswegen sie nicht nur sehr kalorienarm, sondern auch ein idealer Durstlöscher sind. Sie wirken entgiftend, entschlackend, blutreinigend und basisch. Zudem enthalten Gurken wichtige Mineralstoffe wie z.B. Kalium, das wir bei Hitze ausschwitzen und daher mit der Nahrung aufnehmen sollten. Knoblauch wirkt außerdem antibakteriell und Chili kurbelt unserem Stoffwechsel an.

Neben den vielen guten Inhaltsstoffen sättigt Gazpacho auch. Für den größeren Hunger würde ich allerdings die doppelte Portion vorschlagen und/oder eine Becher Körnigen Frischkäse (=Hüttenkäse) unterrühren. Das versorgt uns nicht nur mit Calcium und Eiweiß (immerhin 26 g pro 200 g Packung), sondern neutralisiert auch, wenn zu viel Chili im Gazpacho enthalten ist. 😉 Das ist allerdings nur eine Idee. Mir schmeckt es persönlich sehr gut. Ich weiß, dass nicht jeder Milchprodukte mag und bei einem veganen Lebensstil, passt das natürlich auch nicht. Wer es dennoch ausprobieren mag, kann gerne mal berichten… 🙂

Nährwehrte (Gazpacho pur):
230 Kcal
14 g Fett
25 g KH
5 g Eiweiß

Nährwehrte (Gazpacho mit Hüttenkäse):
420 Kcal
22 g Fett
27 g KH
31 g Eiweiß

Tofu-Mini-Pizza (Low Carb)

Nachdem ich bereits verschiedene Low Carb Pizzen ausprobiert habe (mit Thunfisch und Zucchini sowie Schüttel-Pizza), möchte ich euch heute eine weitere leckere Variante vorstellen. Und zwar mit einem Pizzaboden aus Tofu.

Zutaten für 2 Personen:

  • Tofu Natur 2 Stück (à 200 g)
  • 1 Tomate
  • 200 g Brokkoli
  • 1 EL Tomatenmark
  • 50 g Parmesan
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Zuerst den Tofu längs in große Scheiben schneiden. Dann das Öl in einer Pfanne erhitzen (ich habe Kokosöl verwendet) und dann die Tofu-Scheiben unter mehrmaligem Wenden braten, bis sie knusprig werden.

Tofu

Dabei von beiden Seiten würzen (ich habe z.B. die Gewürzmischung feurig-fruchtig von Al Natura verwendet). In der Zwischenzeit den Brokkoli kurz kochen und zerkleinern. Außerdem die Tomate in Scheiben schneiden sowie den Parmesan reiben.
tf20 Sobald die Tofu-Stücken kross gebraten sind, aus der Pfanne nehmen und mit Tomatenmark bestreichen sowie mit Brokkoli und Tomaten-Stückchen belegen. Zum Schluss den Parmesan rüber streuen und die Mini-Pizzen im Ofen bei 180° backen, bis der Käse zerlaufen ist.tf12tf15

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Diese Mini-Pizzen sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Durch den Tofu und Käse sind sie kleine Proteinbomben und durch das Gemüse auch wahre Vitaminbomben. 😉 Zum Einen enthält die Mini-Pizza durch die Tomaten und das Tomatenmark Lycopin, das sich besonders günstig auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirkt. Zum anderen versorgt uns der Brokkoli mit vielen Vitalstoffen, wie z.B. dem Spurenelement Chrom. Chrom soll einen positiven Einfluss auf den Metabolismus und die Insulinproduktion ausüben. Aber auch die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium sowie die Vitamine C, E und Provitamin A sind im Brokkoli enthalten. Und nicht zuletzt besitzt er einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Nährwerte pro Portion:
ca. 500 Kcal
31 g Fett
7 g KH
43 g Eiweiß

Low Carb Pizza mit Thunfisch

Wenn ihr Pizza auch so mögt wie ich und dabei ohne schlechtes Gewissen schlemmen wollt, dann werdet ihr dieses Rezept lieben! 🙂 Diese Pizza schmeckt nicht nur wahnsinnig gut, sondern ist auch noch ein wahres FitnessFood.
Pizza als FitnessFood?! Ja ganz genau! Diese Pizza ist voller Proteine, gesunder Inhaltsstoffe und hat kaum Kohlenhydrate. Als mir Freunde von dem Rezept erzählten, wollte ich es auch zuerst nicht glauben. Aber seitdem ich es einmal ausprobiert habe, kommt sie bei mir fast einmal die Woche auf den Tisch.

Und nun zum Geheimnis, ähhm Rezept 😉

Zutaten (für 2 Personen) für den Pizzateig:

  • 200g Hüttenkäse (= Körniger Frischkäse)
  • 2 Dosen Thunfisch in eigenem Saft
  • 4 Eier

Thunfisch, Eier und Hüttenkäse einfach verrühren, bis eine breiige Masse entsteht.
Somit steckt schon der Pizzaboden voller wertvoller Proteine und Kohlenhydrate werden durch den Verzicht von Mehl ordentlich eingespart. 🙂
Die Masse wird dann auf ein (mit Backpapier belegtes) Backblech gleichmäßig verteilt. Anschließend ca. 25 min in den vorgeheizten (200°) Ofen geben.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch der Pizzasoße widmen.

Als Pizzasoße habe ich folgende Zutaten verwendet:

  • 400 ml passierte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 EL Basilikum
  • 1 Chilischote
Einfach die Tomaten im Kochtopf mit den übrigen Zutaten vermischen, erhitzen und pürieren. Vor allem erhitzte Tomaten enthalten viel Lycopin, das sich besonders günstig auf unser Herz-Kreislaufsystem auswirkt.
Weitere Pluspunkte sammelt unsere Gesundheit durch die Zugabe von Chili. Das im Chili enthaltene Capsaicin wirkt entzündungshemmend, schützt vor Krankheiten, hebt die Stimmung und lässt aufgrund seiner einheizenden Wirkung auch noch Pfunde schmelzen. Nicht zuletzt enthält Basilikum viele wertvolle Mineralstoffe, die appetitanregend, verdauungsfördernd und sogar nervenberuhigend wirken.
Nachdem ca. 25min um sind, könnt ihr die Pizzasoße gleichmäßig auf dem Pizzateig verteilen und nun nach Belieben belegen.

Für den Pizzabelag habe ich mich heute für folgende Zutaten entschieden:

  • 2 Handvoll Champignons
  • 1 Paprika
  • 1 Handvoll Käse

Champignons versorgen uns mit wichtigen B-Vitaminen und durch die Paprika decken wir sogar unseren Tagesbedarf an Vitamin C, das besonders wichtig für unsere Immunabwehr ist. Und zu guter Letzt darf der Käse natürlich nicht fehlen. Damit werden nicht nur unsere Knochen mit Calcium versorgt, sondern er gibt der Pizza auch noch den leckeren Feinschliff. 😉

Nun könnt ihr die belegte Pizza nochmal in den Ofen schieben, bis der Käse zerlaufen ist. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

LowCarb-Pizza mit Thunfisch

LowCarb-Pizza mit Thunfisch

Und das Beste: Es schmeckt auch noch sensationell!

Die gesamte (belegte) Pizza hat ca. 1100 Kalorien. Da ich mir die Pizza geteilt habe, waren es pro Portion folgende Nährwerte:
– 550 Kalorien
– 25 g Fett
– 14 g Kohlenhydrate
– 75 g Eiweiß

Allerdings hätte man die Pizza auch in vier Portionen teilen können, aber mehr abgeben, wollte ich nicht. Dafür war es einfach zu lecker! 😉

LowCarb Pizza mit Thunfisch und Champignons

LowCarb Pizza mit Thunfisch und Champignons