Low Carb Marzipan-Mandelhörnchen

Passend zum 1. Advent freue ich mich heute besonders Melanie von Low Carb Köstlichkeiten hier als Gast-Bloggerin begrüßen zu dürfen. Sie hat durch eine Low Carb orientierte Ernährung erfolgreich 25 kg abgenommen und seitdem veröffentlicht sie auf ihrer Seite regelmäßig großartige Rezepte. Und mir bzw. euch 😉 hat sie auch ein wunderbar weihnachtliches Low Carb Rezept zur Verfügung gestellt und zwar

Low Carb Mandelhörnchen (ergibt ca. 15 Stück)

Zutaten für das Marzipan:
100g  Mandelmehl (sehr fein gemahlene blanchierte Mandeln gehen auch)
100g PuderXucker
1,5 EL Rosenwasser
1 Eiweiß
 
Zubereitung:
Mandelmehl und Puderxucker, zusammen mit dem Eiweiß und dem Rosenwasser gründlich vermengen.
 
Zutaten für den Teig:
100g gemahlene Mandeln
2 TL Zitronensaft
2 Eiweiß
(Ein Eiweiß kommt in den Teig und eins ist um die Hörnchen darin zu welzen)
100g gehobelte Mandeln
100g Schokolade zur Verzierung
 
Zubereitung:
Die Zutaten für den Teig miteinander vermengen, anschließend das Marzipan hinzufügen und gut durchkneten. Daraus zwei dicke Rollen formen, wovon jeweils 1cm breite Stücke abgeschnitten werden. Aus diesen Stücken formt man nun die Mandelhörnchen. Die gehobelten Mandeln in einen tiefen Teller geben, das Eiweiß in einen weiteren tiefen Teller. Die Marzipanhörnchen dann zuerst ins Eiweiß tunken, anschließend in den gehobelten Mandeln wenden.
 
Die Marzipanhörnchen auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen und für ca. 15 Minuten bei 200° Umluft backen. Auskühlen lassen, die Schokolade schmelzen und die Enden der Marzipanhörnchen in die Schokolade tauchen. Die Schokolade fest werden lassen und genießen. Guten Appetit!
Die Fotos sprechen doch eindeutig für sich oder? 😉
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Low Carb Mug Cake

Low Carb Mug Cake – Mikrowellenkuchen

Wenn ihr mal Lust auf etwas Süßes habt und nicht viel Zeit oder Lust zum Kuchen backen habt, dann könnt ihr auch einen Kuchen in der Mikrowelle backen, den sogenannten Mikrowellenkuchen oder auch Tassenkuchen bzw. „mug cake“ in neudeutsch. 😉 Und das geht auch wunderbar ohne Mehl und Zucker als Low Carb Variante. Und das Beste, der kleine Kuchen ist innerhalb weniger Minuten fertig! Wie das gehen soll? Mit folgenden Zutaten: Weiterlesen

Schoko-Mandel-Proteinbällchen

Eigentlich bin ich ja nicht der größte Fußball-Fan, aber während der WM lasse ich mich gerne ein wenig von der Euphorie anstecken. Und da zu einem Fußballspiel auch Snacks gehören, habe ich versucht kleine Fußball-Proteinbällchen zu formen. Natürlich ohne Zucker und absolut Low Carb! 😉

Zutaten:

  • 40 g Mandelmehl
  • 2 EL Eiweißpulver (Vanille)
  • 1 EL Mandelmus
  • 1 TL Erythrit (Xucker Light)
  • 10 g Bitterschokolade (85%)


Zubereitung:
Alle Zutaten (bis auf die Schokolade) mit ein wenig Wasser verrühren bzw. pürieren, bis eine teigartige Masse entsteht. Daraus kleine Bällchen formen und für ca. 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach die Bitterschokolade klein hacken und in die Bällchen drücken. Und fertig ist ein süßer, aber sündenfreier kleiner Snack.wm-cookie

Nährwerte (für 10 kleine Bällchen):
370 kcal
21 g Fett
4 g KH
36 g Eiweiß

Durch den hohen Eiweißgehalt und wenig Kohlenhydrate sind die Schoko-Mandel-Proteinbällchen der ideale Fitness-Snack, egal ob ihr dabei die Nationalelf anfeuert oder nicht. 😉

Low Carb Stracciatella Cheesecake

Bisher habe ich mich ja noch nicht wirklich ans Kuchen backen rangetraut, da es mir meist zu aufwendig schien. Erst recht wenn man extra Kuchenboden, Kuchencreme und Glasur benötigt. Aber da nun der Muttertag ansteht, wird es Zeit zum Kuchen backen. Denn wenn nicht jetzt, wann dann… ?! 😉 Dabei wollte ich meinen ersten eigenen Kuchen so unkompliziert wie möglich machen. Aber natürlich habe ich darauf geachtet, dass er proteinreich ist und möglichst wenig Zucker und Stärke enthält, halt typisch Fitnessfood. Folgende Zutaten kamen dabei zum Einsatz:

    • 300 g Magerquark
    • 100 g Frischkäse (extra sahnig)
    • 3 Eier
    • 40 g dunkle Schokolade (85%)
    • 50 g Xucker Light bzw. Erythrit 
    • 1 EL Dinkelvollkornmehl
    • 1 Prise Salz

Zubereitung:
Zuerst habe ich die Schokolade möglichst klein gehackt. In einem zweiten Schritt habe ich die Eier getrennt und das Eiweiß steif geschlagen. Das Eigelb habe ich mit Quark und Frischkäse verrührt und noch Erythrit, Dinkelvollkornmehl (nur 1 EL) und ein wenig Salz hinzugegen. Dann habe ich noch die klein gehackte Schokolade reingestreut und zum Schluss den Eischnee untergehoben. Die Masse habe ich dann in eine eingefettete (Herz-)Backform gefüllt und bei 150° für ca. 60 min im Ofen gebacken. Und so sah das fertige Kuchen-Herz aus: muttertag6bzw. ein Stück des Stracciatella Käsekuchens. 🙂Low Carb Stracciatella Cheesecake Und auch wenn es mir persönlich sehr schwer fiel ;-), sollte der Kuchen noch eine Weile abkühlen. Denn als ich ihn am nächsten Morgen zum Frühstück aß (oh ja Schokolade zum Frühstück 😀 ) war er noch viel fester und noch leckerer! Übrigens war das nicht nur mein erster Kuchen als Fitnessfood, sondern auch mein erster Versuch mit Erythrit, was auch als Erythritol, Xucker Light oder als Markenname Sukrin bekannt ist. Erythrit ist ein natürlicher Süßstoff, der fast keine Kalorien und keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Es wird quasi nicht verstoffwechselt und fast unverändert wieder ausgeschieden. Im Gegensatz zu anderen Süßstoffen soll Erythrit auch gut verträglich sein und keine Verdauungsbeschwerden auslösen (sofern die Dosierung 2g pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten wird). Das waren definitiv genug Argumente für mich, um Erythrit mal auszuprobieren!
Und mein Fazit: Der Kuchen war mehr als lecker und natürlich süß. Weder zu süß, noch zu fad und ohne Nachgeschmack (wie es teilweise bei Stevia der Fall ist). Also genau richtig, sodass ich fast alles sofort aufgegessen habe. 😉 Und auch im Nachhinein hatte ich keinerlei Anzeichen von Magengrummeln. Generell versuche ich eigentlich mein Essen so natürlich wie möglich zuzubereiten, mit frischen Zutaten und ohne Süßstoffe oder Geschmacksverstärker. Aber wenn ich mal wieder Kuchen backen sollte (was ja bis jetzt nicht so häufig der Fall ist), werde ich definitiv Erythrit verwenden. Schließlich ist es mir wichtig, mich möglichst zuckerfrei zu ernähren, ohne auf Geschmack verzichten zu müssen und das scheint mir mit Erythrit möglich zu sein. Denn wenn man auf die Nährwerte achtet, ist dieser Kuchen bestimmt nicht nur für Low Carb’ler eine gute Wahl…

Nährwerte (gesamter Kuchen):
ca. 1030 Kalorien
– 70 g Fett
– 29 g KH
– 70 g Eiweiß