Erythrit Xucker Ligh

Zuckerersatz Erythrit – Null Kalorien volle Süße

Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wird viel gebacken und natürlich in der Regel Süßes wie Plätzchen und Co. In der Low Carb Weihnachtsbäckerei gibt es daher für mich eine ganz wichtige Zutat namens Erythrit bzw. Erythritol. Falls euch das nichts sagt, dann kennt ihr vielleicht die Markennamen Xucker Light oder Sukrin.

Erythrit ist ein natürlicher Süßstoff, der fast keine Kalorien und keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Es wird quasi nicht verstoffwechselt und fast unverändert wieder ausgeschieden. Die Kristalle sehen ähnlich wie Zucker aus. Der Geschmack ist süß, mild und ähnelt von allen Zuckeralkoholen am stärksten dem Zucker. Daher eignet es sich sehr gut als Zuckerersatz für Speisen und Getränke aller Art. Erythrit ist leicht löslich. Im Gegensatz zu anderen Süßstoffen ist Erythrit auch gut verträglich. Erst bei sehr hohen Dosierungen (3-4 g / kg Körpergewicht) kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen, die bei anderen Zuckeralkoholen allerdings schon bei geringeren Dosen (1-2 g / kg Körpergewicht) auftreten.

Hier seht ihr im Vergleich die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel von verschiedenen Zucker- bzw. Xucker-Arten: Weiterlesen

Blueberry Cheesecake Muffins (LCHF)

Muffins und gesunde Ernährung passt nicht zusammen? Doch tut es! 🙂 Man muss nur die richtigen Zutaten verwenden. Dabei sollten vor allem Zucker und Weizenmehl durch gesunde Alternativen ausgetauscht werden. Ich entschied mich dabei für folgende Zutaten:

Zubereitung:
Zuerst die Butter flüssig werden lassen und dann mit mit den restlichen Zutaten (außer den Heidelbeeren) vermengen, ideal mit einem Pürierstab durchmixen. Wenn die Masse noch etwas zu flüssig ist, können 1-2 TL Guarkernmehl helfen. Zum Schluss vorsichtig die Heidelbeeren unterheben und die Teigmasse in Muffinförmchen gießen. Die Muffins bei 150° ca. 30-40 min backen.
Bei der Teigmasse entstanden bei mir 7 Stück.heidelbeer-cheescake.muffin.jpg
Nährwerte (gesamte Masse):
ca. 1000 Kcal
– 80 g Fett
– 17 g KH
– 57 g Eiweiß

pro Stück:
142 Kcal
– 11,4 g Fett
– 2,4 g KH
– 8,1 g Eiweiß

Die Muffins haben kaum Kohlenhydrate und sind daher ideal im Rahmen einer Low Carb Ernährung bzw. bei Low Carb High Fat (LCHF). Sogar bei einer ketogenen Ernährung kann man sich diese Heidelbeer-Cheesecake Muffins gönnen. 🙂

nutella lowcarb

Low Carb Nutella

Nutella… wer liebt es nicht?! 😉
Damit ihr es ohne schlechtes Gewissen genießen könnt, habe ich eine leckere Fitness-Variante kreiert – ohne Zucker, dafür aber mit umso mehr wertvollen Nährstoffen, die förderlich für die Gesundheit sind.

Und zwar mit folgenden Zutaten:

Einfach alle Zutaten miteinander vermengen (ich habe alles mit einem Löffel verrührt) und fertig ist eine leckere schokoladig-nussige Creme, die sich ideal als Brotaufstrich oder als Pancake-Topping genießen lässt.

nutella lowcarb

Nährwerte (gesamte Menge, reicht zum Bestreichen für ein ganzes Brot):

– 350 Kalorien
– 27 g Fett
– 6 g KH
– 16 g Eiweiß

Wie ihr seht, ist dieses Fitness-Nutella super für eine Ernährung nach dem Prinzip von Low Carb bzw. Low Carb High Fat (LCHF) geeignet.
Dank des Erythrit schmeckt es angenehm süß, aber enthält trotzdem kaum Kohlenhydrate. Darüber hinaus ist es aufgrund der Mandeln noch sehr gesund: Sie enthalten nicht nur gesundheitliche wertvolle Fette, sondern auch wichtige Nährstoffe, wie die Mineralstoffe Eisen, Magnesium, Kalzium sowie die Vitamine E und B. Daneben sind Mandeln reich an Ballaststoffen, die sich positiv auf die Verdauung auswirken. Außerdem wirken sie sich positiv auf den Blutzucker- und Choleterinspiegel aus. Nicht zuletzt kann der regelmäßige Genuss von Mandeln zur Gesundheit des Herzens beitragen und sogar beim Abnehmen helfen. Durch die hohe Nährstoffdichte entsteht ein anhaltendes Sättigungsgefühl und die wertvollen Inhaltsstoffe, wie Ballaststoffe, Eiweiß und einfach ungesättigte Fettsäuren, gelten als natürliche Appetitzügler.

Somit wünsche ich viel Freude beim Naschen.
Auf die Gesundheit! 🙂

Low Carb Stracciatella Cheesecake

Bisher habe ich mich ja noch nicht wirklich ans Kuchen backen rangetraut, da es mir meist zu aufwendig schien. Erst recht wenn man extra Kuchenboden, Kuchencreme und Glasur benötigt. Aber da nun der Muttertag ansteht, wird es Zeit zum Kuchen backen. Denn wenn nicht jetzt, wann dann… ?! 😉 Dabei wollte ich meinen ersten eigenen Kuchen so unkompliziert wie möglich machen. Aber natürlich habe ich darauf geachtet, dass er proteinreich ist und möglichst wenig Zucker und Stärke enthält, halt typisch Fitnessfood. Folgende Zutaten kamen dabei zum Einsatz:

    • 300 g Magerquark
    • 100 g Frischkäse (extra sahnig)
    • 3 Eier
    • 40 g dunkle Schokolade (85%)
    • 50 g Xucker Light bzw. Erythrit 
    • 1 EL Dinkelvollkornmehl
    • 1 Prise Salz

Zubereitung:
Zuerst habe ich die Schokolade möglichst klein gehackt. In einem zweiten Schritt habe ich die Eier getrennt und das Eiweiß steif geschlagen. Das Eigelb habe ich mit Quark und Frischkäse verrührt und noch Erythrit, Dinkelvollkornmehl (nur 1 EL) und ein wenig Salz hinzugegen. Dann habe ich noch die klein gehackte Schokolade reingestreut und zum Schluss den Eischnee untergehoben. Die Masse habe ich dann in eine eingefettete (Herz-)Backform gefüllt und bei 150° für ca. 60 min im Ofen gebacken. Und so sah das fertige Kuchen-Herz aus: muttertag6bzw. ein Stück des Stracciatella Käsekuchens. 🙂Low Carb Stracciatella Cheesecake Und auch wenn es mir persönlich sehr schwer fiel ;-), sollte der Kuchen noch eine Weile abkühlen. Denn als ich ihn am nächsten Morgen zum Frühstück aß (oh ja Schokolade zum Frühstück 😀 ) war er noch viel fester und noch leckerer! Übrigens war das nicht nur mein erster Kuchen als Fitnessfood, sondern auch mein erster Versuch mit Erythrit, was auch als Erythritol, Xucker Light oder als Markenname Sukrin bekannt ist. Erythrit ist ein natürlicher Süßstoff, der fast keine Kalorien und keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Es wird quasi nicht verstoffwechselt und fast unverändert wieder ausgeschieden. Im Gegensatz zu anderen Süßstoffen soll Erythrit auch gut verträglich sein und keine Verdauungsbeschwerden auslösen (sofern die Dosierung 2g pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten wird). Das waren definitiv genug Argumente für mich, um Erythrit mal auszuprobieren!
Und mein Fazit: Der Kuchen war mehr als lecker und natürlich süß. Weder zu süß, noch zu fad und ohne Nachgeschmack (wie es teilweise bei Stevia der Fall ist). Also genau richtig, sodass ich fast alles sofort aufgegessen habe. 😉 Und auch im Nachhinein hatte ich keinerlei Anzeichen von Magengrummeln. Generell versuche ich eigentlich mein Essen so natürlich wie möglich zuzubereiten, mit frischen Zutaten und ohne Süßstoffe oder Geschmacksverstärker. Aber wenn ich mal wieder Kuchen backen sollte (was ja bis jetzt nicht so häufig der Fall ist), werde ich definitiv Erythrit verwenden. Schließlich ist es mir wichtig, mich möglichst zuckerfrei zu ernähren, ohne auf Geschmack verzichten zu müssen und das scheint mir mit Erythrit möglich zu sein. Denn wenn man auf die Nährwerte achtet, ist dieser Kuchen bestimmt nicht nur für Low Carb’ler eine gute Wahl…

Nährwerte (gesamter Kuchen):
ca. 1030 Kalorien
– 70 g Fett
– 29 g KH
– 70 g Eiweiß