Überbackene Zucchini-Thunfisch-Schiffchen

Neues Jahr, neues Fitnessfood!!! 🙂
Starten möchte ich mit einem Klassiker der Fitnessküche und zwar Zucchini. Denn sie sind sehr kalorienarm und reich an den Mineralstoffen Kalium und Magnesium. Zudem sind sie sehr vielseitig einsetzbar: von Zucchini-Spaghetti über Zucchini-Pizza bis hin zu gefüllter Zucchini, die ich heute ausprobiert habe.

Zutaten: Weiterlesen

zucchini muffins paleo lowcarb

Zucchini Muffins (Low Carb und Paleo)

Ideal für den kleinen Hunger zwischendurch und auch perfekt zum Mitnehmen auf Arbeit sind Muffins. Diese gibt es in etlichen süßen Varianten, aber auch herzhaft schmecken sie sehr gut. Und damit dieser kleine Snack nicht sofort auf den Hüften landet, habe ich eine kalorienarme Low Carb Variante entwickelt, die sogar noch Paleo-konform ist. 😉
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Zucchininudeln - zoodles

Zoodles mit Feta und Tomate

Ich glaube ich bin Nudel-süchtig 😀 und zwar nach Zucchini-Nudeln!!! 😉
„Zoodles“ sind einfach die perfekten Fitness-Nudeln, absolut Low Carb und man kann sie fantastisch mit allerlei Zutaten kombinieren, wie z.B. mit Tomate, Basilikum und Feta-Käse.

Zutaten:

  • 1 Zucchini
  • 1 große Tomate
  • 50 g Feta
  • Salz, Pfeffer und Chili (bei Bedarf)
  • frischer Basilikum

Zubereitung:
Die Zucchini-Nudeln mit einem Spiralschneider zu Spaghetti verarbeiten und dann entweder mit etwas Öl in einer Pfanne schwenken und erwärmen oder roh als Raw Food genießen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Chili (wer es schärfer mag) würzen, die klein geschnittenen Tomaten-und Feta-Stückchen hinzugeben und schließlich noch mit frischem Basilikum verfeinern.
Zucchininudeln - zoodles

Nährwerte:
ca. 225 Kcal
– 12 g Fett
– 15 g KH
– 14 g Eiweiß

Ein sommerlich leichtes Fitnessfood, das besonders kalorienarm ist und daher auch ideal als Snack zwischendurch geeignet ist.

zoodles
Lachs Zucchini Nudeln

Pikanter Zucchini Hackfleisch Auflauf

Es ist mal wieder Zeit für einen leckeren, herzhaft-würzigen Auflauf voller Proteine.
Und zwar heute mit Hackfleisch und Zucchini.

Zutaten für 3 Personen:

  • 500 g Hackfleisch
  • 3 Zucchini
  • 1-2 Zwiebeln
  • 200 ml passierte Tomaten
  • 50 g Käse
  • Chili nach Bedarf

Zuallerst habe ich die Zwiebeln und Zucchini klein geschnitten und dann die Zwiebeln mit etwas Öl angebraten. Nach wenigen Minuten habe ich das Hackfleisch hinzugefügt und unter mehrmaligen Wenden bei mittlerer Hitze durchgebraten und dabei noch eine ordentliche Portion Chiliflocken hinzugefügt. (Wie bereits erwähnt, liebe ich es scharf und Chili heizt auch dem Stoffwechsel ordentlich ein, allerdings ist es kein Muss.)
Dann habe ich die passierten Tomaten hinzugefügt und alles kurz köcheln lassen.

IMG_5087Dann kam die Zucchini hinzu:

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sowie noch ein bisschen mehr Chili. 😉

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und schließlich habe ich den Käse rüber gestreut und alles für ca. 30-40 min bei 180° im Ofen überbacken, bis der Käse schön zerlaufen war:

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Nährwerte pro Portion:

480 Kalorien
29 g Fett
13 g KH
39 g Eiweiß

Eine wirklich leckere Low Carb Protein-Bombe und somit ein ideales Fitnessfood.

Gemüse-Spaghetti (Vegetarisch)

Es ist mal wieder Zeit für meine geliebten Zucchini-Nudeln! 🙂 Diesmal ohne Fisch oder Fleisch, dafür aber mit extra viel Gemüse und Käse in vegetarischer Variante.

Für 2 (große) Portionen:

    • 4-5 Zucchini
    • 300 g Tomaten
    • 200 g Karotten
    • 100 g Parmesan
    • etwas Kokosöl
    • Basilikum

Die Zucchini-Spaghetti habe ich wie hier mit meinem sehr geschätzten Spiralschneider vorbereitet, ebenso wie die Karotten. Die Tomaten habe ich einfach klein geschnitten. Dann habe etwas Kokosöl in einem Wok erhitzt, das Gemüse hinein gegeben und unter gelegentlichem Wenden erhitzt.

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Wenige Minuten reichen hier aus, da das Gemüse ja auch roh gegessen werden kann und umso kürzer die Garzeit, umso mehr Nährstoffe bleiben erhalten. In der Zwischenzeit habe ich etwas Parmesan gerieben und anschließend über die fertigen Zucchini-Nudeln gegeben + etwas frischen Basilikum:

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Ein leckeres, vegetarisches Fitnessfood, das in nur wenigen Minuten fertig ist. Durch den Parmesan erhalten wir nicht nur einen noch leckeren Geschmack, sondern auch wertvolle Proteine.

Nährwerte:
– 450 Kalorien
– 25 g Fett
– 29 g KH
– 28 g Eiweiß

Vegetarisch Grillen

Es muss nicht immer Fleisch sein! 😉

Wie versprochen folgt hiermit mein etwas ausführlicherer Blogbeitrag zum letzten (Gemüse-)Grillen. Dabei kamen folgende Zutaten auf den Grill:
Paprika, Tomaten, Champignons, Zucchini und Grüner Spargel.
Außerdem gab es noch:

Rucola-Feta Dip: Rucola (ca. 2 Handvoll) so klein wie möglich schneiden und mit Fetakäse (1/2 Packung), Olivenöl (1-2 EL), Salz und Pfeffer vermengen.

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Zaziki: 1 Gurke und 1 Zwiebel möglichst klein schneiden und mit Magerquark (500 g) und kleingepressten/geschnittenen Knoblauchzehen (1-3 nach Belieben, persönlich nehme ich immer etwas mehr 😉 verrühren sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn es die Zeit zulässt, empfiehlt es sich den Zaziki mehrere Stunden bzw. über Nacht stehen zu lassen, dadurch schmeckt er noch intensiver.

Mit dem Rucola-Feta-Dip lässt sich ideal Gemüse füllen, weil er recht fest von der Masse ist und der Zaziki ist ideal als Beilage.

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Gefüllte Tomaten: Tomaten halbieren, das flüssige Innere heraus löffeln und mit Feta-Rucola-Dip füllen.

Gefüllte Champignons: Stiele entfernen und mit Feta-Rucola-Dip füllen.

Gefüllte Paprika: Paprika halbieren und mit Feta-Rucola-Dip füllen.

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Natürlich kann Paprika auch „pur“ gegrillt werden, indem sie in kleine Streifen geschnitten wird. Ebenso pur kommen Zucchini und Grüner Spargel auf den Grill. Dazu einfach die Zucchini längs aufschneiden und Zucchini-Scheiben nach Belieben mit etwas Öl einreiben. Beim Grünen Spargel sollten lediglich die trockenen Enden abgeschnitten werden. Und wer mag kann die Spargel-Stangen auch mit etwas Öl beträufeln (geht aber auch ohne).
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Jedes Gemüse punktet schon für sich mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen und in der Kombination ist es einfach eine wahre Vitalstoff-Bombe! 🙂 Durch den Feta und Zaziki werden wir zusätzlich mit reichlich Proteinen versorgt. Daher ist Fisch oder Fleisch wirklich nicht notwendig, obwohl es auch geschmacklich sehr gut dazu passen würde. Aber ob nun vegetarisch oder nicht, das muss jeder für sich selbst entscheiden. 😉

Hiermit wollte ich nur ein paar Anregungen geben, wie man sich beim Grillen mit vegetarischem Fitnessfood versorgen kann. Wie immer freue ich mich auf Feedback und weitere Anregungen.

Kokos-Sesam-Hähnchen mit Zucchini-Nudeln

Ich liebe einfach die asiatische Küche mit ihren exotischen Kräutern und Gewürzen! 🙂 Daher habe ich heute einen eigenen Versuche gestartet und zwar mit folgenden Zutaten (für 2 Personen):

    • 400 g Hähnchen
    • 2 Zucchini
    • Bärlauch (ca. 100 g)
    • Kokosmilch (ca. 50 ml)
    • 1 kleines Stück Ingwer
    • 1 kleine Chilischote
    • 1 Bund Koriander
    • 5 EL Sesamkörner
    • 1 EL Kokosöl

Zur Vorbereitung habe ich zuerst (wie hier)
die Zucchini mit meinem Spiralschneider zu Spaghetti „verarbeitet“ und dann das Hähnchenfleisch, den Bärlauch sowie den Ingwer und die Chilischote in kleine Stücke geschnitten.

In der Zwischenzeit habe ich ein wenig Kokosöl im Wok heiß werden lassen und das Fleisch hinein gegeben. Alternativ kann auch anderes Öl verwendet werden, allerdings verleiht das Kokosöl dem Essen nicht nur einen exotischen Geschmack, sondern ist auch besonders gut zum Braten geeignet und reich an guten Nährstoffen.
Nach mehrmaligem Wenden habe ich die Gewürze (Ingwer, Chili sowie etwas Salz und Pfeffer) hinzugefügt. Und als das Fleisch gar war, habe ich schließlich die Zucchini-Spaghetti, den Bärlauch und die Kokosmilch hinzugefügt und noch einmal alles zusammen kurz köcheln lassen. Bärlauch ähnelt übrigens geschmacklich Knoblauch, allerdings ohne den Körpergeruch zu beeinflussen. Ein großer Vorteil, wenn man nach dem Essen noch in Gesellschaft ist. 😉

In einer zweiten Pfanne habe ich etwas Sesamkörner erhitzt, die ich dann über das fertige Kokos-Zucchini-Hähnchen gestreut habe. Für den typisch-asiastischen Geschmack habe ich außerdem noch Koriander hinzugegeben.

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Durch die vielen verschiedenen Kräuter und Gewürze war es herrlich geschmacks-intentensiv und hat trotzdem sommerlich-leicht geschmeckt. Besonders durch Kokos, Sesam und Koriander hat es eine exotisch-asiatische Note erhalten, wobei ich schon fast Fernweh bekommen habe. 😉 Und Koriander schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch ein heilsames Allroundtalent. Seine Inhaltsstoffe wirken krampflösend, verdauungsregulierend und entzündungshemmend und fördern zudem die Ausleitung von Giftstoffen. Daneben ist frischer Bärlauch reich an Vitamin C, ätherischen Ölen sowie Magnesium und Eisen. Er wirkt appetitanregend, galletreibend, cholesterinsenkend und gefäßerweiternd. Und nicht zuletzt unterstützt der spezielle Minerstoff-Mix der Sesam-Samen unsere Verdauung und pusht unser Immunsystem.

Nährwerte pro Person:

– 450 Kalorien
– 20 g Fett
– 13 g KH
– 53 g Eiweiß

Ein wirklich leckeres Fitnessfood, das bei mir im Sommer definitiv öfter auf den Tisch bzw. in den Magen kommen wird. 😉

Low Carb Pizza mit Zucchini

Warum auch immer, habe ich Zucchini jahrelang nicht beachtet. Dabei wird es gerade mehr und mehr mein Lieblingsgemüse. Ich bin nämlich inzwischen absolut begeistert, was man daraus alles machen kann: von gefüllter Zucchini in allen Variationen, über Zucchini-Nudeln bis hin zu Zucchini-Pizza.

Letzteres habe ich hier am Wochenende entdeckt und musste es gleich nachmachen.

Für den Pizza-Teig habe ich folgende Zutaten verwendet:
– 4 Zucchini
– 1 Packung Körniger Frischkäse (200 g)
– 3 Eier

Eigentlich wurde anstatt Körniger Frischkäse geriebener Käse empfohlen, da ich aber bereits bei der Low Carb Pizza mit Thunfisch sehr gute Erfahrungen damit gemacht habe, wollte ich die Extra-Kalorien (ca. 600 Kcal und 50 g Fett) einsparen und den geriebenen Käse lieber für den Belag nutzen.

Und nun zur Zubereitung:                           zucchini
Zuerst werden die Zucchini in kleine Stücken geschnitten. Ich habe einfach wieder meinen Spiralschneider benutzt und die Zucchini dann noch mehrmals in der Länge durchgeschnitten, sodass es möglichst kleine Stückchen ergab. Anschließend habe ich alles gesalzen und erstmal 10 min beiseite gestellt.

In der Zwischenzeit habe ich mich um die Pizza-Soße gekümmert. Hier habe ich wieder die gleichen Zutaten wie bei meiner 1. Low Carb Pizza genommen und zwar:

Tomatensoße

– 400 ml passierte Tomaten
– 1-2 Knoblauchzehen
– 1 Chilischote
– 1 EL Basilikum
sowie diesmal noch eine rote Zwiebel

Alles wird in einem Topf erhitzt und mit einem Pürierstab gemixt, bis es eine cremige Soße ergibt.

Da zum Schluss ein fester Pizzateig entstehen soll, ist es nun ratsam die Zucchini auszupressen. Also alles mit einem Tuch umwickeln und über der Spüle auswringen. Daher war übrigens auch die Zugabe des Salzes vorher sinnvoll, da es der Zucchini zusätzlich Wasser entzogen hat.

Nun werden für den Pizzateig die Eier und der Körnige Frischkäse hinzugefügt und mit der Zucchini verrührt, bis es eine breiige Masse ergibt. Anschließend wird alles gleichmäßig auf dem Backblech verteilt und bei 220° in den vorgeheizten Backofen geschoben.

In der Zwischenzeit können die Zutaten für den Pizzabelag zubereitet bzw. zerkleinert werden. Dabei entschied ich mich für Paprika, Champignons, Feta und Putenbrust.
Nach ca. 20 min kann nun der Pizza-Boden wieder aus dem Ofen geholt, mit Pizza-Soße bestrichen und nach Belieben belegt werden.

pizzasoße

Nun bleibt alles im Ofen bis der Käse geschmolzen ist und es ungefähr so aussieht:

Diese Pizza habe ich mir mit meinem Freund geteilt. Pro Person hatte die halbe Pizza, (mit Pizzasoße und Belag aus Paprika, Champignons, Pute, Feta und geriebener Käse) folgende Nährwerte:

– 630 Kalorien mit
– 31 g Fett
– 30 g KH
– 60 g Eiweiß

Der Teig alleine (also wieder die Hälfte) hatte übrigens p.P. folgende Nährwerte:

– 290 Kalorien
– 14 g Fett
– 16 g KH
– 29 g Eiweiß

Durch die vielen Vitamine und Mineralstoffe des Gemüses, dem hohen Anteil an Proteinen und der Reduktion von stärkehaltigen Kohlenhydraten ist diese Pizza wieder ein wahres Fitnessfood.
Und es war soooo lecker! 🙂 Die Thunfisch-Pizza liebe ich zwar auch, aber diese Variante hat den Vorteil, dass sie mit noch mehr Zutaten kombiniert werden kann, da der Eigengeschmack der Zucchini nicht so intensiv ist.

Bin auf euer Feedback gespannt, wenn ihr es selbst ausprobiert…